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20 November 2014

Ein kleiner Wintertraum. Mit gezuckerten Cranberries und einer dekadenten Zimtcreme. You'll fall in Love.

Hinter der Kasse schaut mich die Kassiererin leicht genervt an. So ungefähr im gleichen Alter wie ich, nur solariumbraun getoastet, dazu 2 kg orangenes Make-Up im Gesicht, die Wimpern besser zusammen getuscht, als Spider Man seine Netze spannen kann. „Na, Sie sind aber auch voll mit der Weihnachtsbäckerei zugange, was? Ganz schön viel Süßkram haben Sie da.“ Während die platinblonde Blondine vor mir sehr offensichtlich ihren Kaugummi von der einen in die andere Backentasche schiebt, versuche ich meinen direkten Kommentar „Also eigentlich werden das 3 Bisquitschichten, Zimtcreme und gezuckerte Cranberries. Außerdem was geht Sie das an?!“ zu unterdrücken. Ich meine, was erwartet die Dame denn? Dass ich allen Ernstes 500 g Butter, 1000 g Zucker und Mehl, 300 g Marshmallows, 200 g Cranberries und 200 g weiße Schokolade abends zu Frauentausch weg futtere? Muss die ein verdrehtes Menschenbild haben.


Stattdessen fällt mein Kommentar eher in die alltäglich sozial akzeptierte Sparte: „Ja, Weihnachtsbäckerei find‘ ich total klasse.“ Während Miss Spiderman mir künstlich nachgrinst und ich hier innerlich noch über komische Menschenbilder nachdenke, gibt’s für euch jetzt erstmal das Rezept dieses leckeren Wintertörtchens. Wobei ich aber nicht garantieren kann, dass ihr den Rest der Zimtcreme direkt aus der Schüssel futtert und danach zufrieden grinsend mit einem kugelrunden Bäuchlein auf der Couch liegt.




Zutaten für ein 3 schichtiges Törtchen (18cm):

2 x dieses Bisquitrezept


Das Bisquitrezept mit doppelter Menge in einer Rührschüssel zubereiten. Bevor ihr das Eiweiß ganz zum Schluss unterhebt, gebt ihr noch zusätzlich 1/4 TL Kardamom und 1 TL Zimt in den Teig. Dann ganz normal nach Rezept backen und vollständig auskühlen lassen.



Zimtcreme & Dekoration:

110 g Butter
400 g Frischkäse
120 g weißer Zucker
1 ½ TL Zimt
2 Päckchen Sahnesteif

100 getrocknete Cranberries (oder frisch, wie ihr mögt)
1 Eiweiß
weißer Zucker zum Wälzen
wer möchte: Rosmarinzweige


Die Butter zusammen mit dem Frischkäse und dem Zucker zu einer glatten Masse verrühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Zimt und Sahnesteif vermischen und dazu geben, schnell verrühren, da sonst Klümpchen in der Creme entstehen. Die fertige Zimtcreme für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Tortenböden nacheinander mit der gekühlten Creme bestreichen, leicht aneinander drücken. Die restliche Creme zum Einstreichen der Torte verwenden. 

Für die gezuckerten Cranberries gebt ihr das Eiweiß in eine kleine Schüssel und heizt den Backofen auf 50°C Umluft vor. Die Cranberries in dem Eiweiß für etwa 10 Sekunden wenden, danach auf ein bezuckertes Backblech geben und im Zucker wälzen, bis die Beeren großzügig bedeckt sind. Den überschüssigen Zucker vom Backblech schütteln und die Beeren für etwa 90 Minuten im Ofen trocknen lassen. Zum Schluss das Törtchen mit den gezuckerten Beeren und Rosmarinzweigen dekorieren. 








Habt einen wundervollen Tag.

Liebst,
MissFredaSofie♡

18 November 2014

Von Übermotivation & Schokoladen Moustaches

Heute war ich so richtig motiviert. Fast schon unheimlich. Für die lieben Verwandten gibt’s nämlich als nachträgliches Hochzeitsgeschenk (nein, ich hab nicht die Hochzeit vergessen, es gibt süße Erinnerungen für später) ein kleines kulinarisches Adventspaket. Sozial ausgedrückt. Ich könnte jetzt auch die Wahrheit schreiben, dass ich ein Päckchen voll mit Schokolade, Keksen, Kakaofix, Vanille Salz, Bars und ganz viel Karamell verschicke. Aber ich glaub dann würde sich hier jeder angesichts der 458961324 Kalorien aus dem Staub machen. Also wird’s ein kulinarisches Adventspaket. Klingt auch irgendwie besser und nicht so, als ob man davon direkt 5 kg mehr auf die Waage bringt. Ihr versteht was ich meine, ja? Freda stellt sich also um 8.00 Uhr, nein lieber schon um 7.30 Uhr (sonst komm ich noch zu spät), den Wecker. Dann kann ich ja so um 8.00 Uhr losfahren, bin ich um 8.30 Uhr beim Einkaufen, kann um 9.30 Uhr backen.


Abends muss ja noch gearbeitet werden. Ja super. Während ich mit Zahnpasta-weiß-verschmiertem Mund vorm Spiegel stehe, halte ich inne. Ähhh, Moment. Die Geschäfte machen erst um 9.30 Uhr auf. Och nö. Was macht Madame also? Gefühlte zwei Minuten wie Rumpelstilzchen mit den Füßen auf den Badezimmerboden eintrampeln, anziehen, mürrisch runtergehen. Diese faulen Leute, die immer so spät die Geschäfte aufmachen, wenn ich noch kandierten Ingwer, Butterbrotpapier und Schokolade brauche. Ungerecht ist die Welt. Blieb mir also nichts anderes übrig, als die gestern gebackenen Schokoladen Moustaches zu fotografieren.


Und nachdem ihr jetzt in Kenntnis davon gesetzt seid, dass ich grundsätzlich mit schaumverschmiertem Mund morgens im Bad stehe, übermäßig viel plane, eine kleine Perfektionistin bin und mich über Menschen beklage, deren Arbeitszeiten ich auch ungern übernehmen würde, gibt’s jetzt wenigstens noch das Rezept für ein wenig weihnachtliches Hüftgold. Ähh, gesunde Schokoladen Kekse in Schnurrbartform.



Für etwa 20 Schnurrbärte*:

100 g Zartbitterschokolade
250 g Mehl & etwas zum Ausrollen
3 EL Backkakao
80 g Puderzucker
125 g kalte Butter
1 Ei


*abgwandelt aus der Lecker Bakery

Die Schokolade grob hacken und sie im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Das Mehl mit dem Kakao und Puderzucker in einer Schüssel mischen. Die Butter in grobe Stücke schneiden und mit dem Ei unter den Teig kneten. Zum Schluss zwei Esslöffel der geschmolzenen Schokolade unter den Mürbeteig kneten. Den Teig für 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Arbeitsfläche dünn mit Mehl bestäuben und den Teig ca. 5 mm dick darauf ausrollen. Entweder mit Bart-Ausstechern von hier oder mit einer selbstgemachten Schablone von hier Bärte ausstechen/ausschneiden. Die Kekse auf die Bleche legen und im vorgeheizten Ofen für etwa 10 Minuten knusprig backen, auskühlen lassen.
Die restliche Schokolade erneut schmelzen, in einen Spritzbeutel füllen und die Bärte damit besprenkeln.




Einen entspannten Abend euch,
MissFredaSofie♡

16 November 2014

Ein ziemlich schickes Ziegenkäsetörtchen. Mit frischen Feigen. Und den herbstlichsten Trauben und Nüssen. You'll fall in Love.

Also wenn man noch ein bisschen mit dem letzten bisschen Herbst angeben will, sind Nüsse und Feigen ja immer eine gute Idee. Dacht‘ ich mir so. War ich übrigens auch nicht die Einzige, denn als ich abends auf der Couch lag und mir (mal wieder) Bilder von tollen Torten auf Instagram anschaute, wollte ich auch eine tolle Torte. Das Gute daran, wenn man sich nur Bilder anschaut, ist, dass man das Rezept immer noch selbst entwickeln kann. Freda geht also in die Küche und sucht. Nicht alles da. Tja, Pech. Die Wochen sind vergangen und als ich neulich am Bodensee war und mir die Weinberge anschaute, kam mir ein genaues Bild in den Sinn. Also hab ich heute ein Rezept für einen saftigen Bisquitkuchen mit ein bisschen Schokolade ausgetüftelt.


Und nachdem ich selig grinsend mit schokoverschmiertem Gesicht und einem riesen Stück Torte auf der Couch lag, wollt ich auch eben nochmal das Rezept da lassen. Außerdem ist auf dem ziemlich dekadenten Törtchen immerhin noch ein bisschen Obst drauf, so lässt sich das gleich doch besser rechtfertigen…

Für ein 18cm Törtchen brauchst du:

dieses Bisquitrezept

3 EL Kakao
3 EL Milch

Den Bisquitteig nach dem Rezept zubereiten. In drei Teile teilen. (Entweder backst du nun in drei Springformen gleichzeitig oder nacheinander.) 
Tipp: du kannst auch drei runde Keksdosen mit 18cm Durchmesser nehmen. 
Den ersten Teil ohne weitere Zutaten in eine mit Backpapier ausgelegt Springform geben und backen. Zu dem zweitem Teil 1 El Kakao und 1 EL Milch geben und ebenfalls backen. Dem dritten Teil gibst du 2 El Kakao und 2 EL Milch hinzu. Die Bisquitböden vollständig auskühlen lassen, in der Zwischenzeit Belag und Creme vorbereiten.



Für die Creme brauchst du:

250 g Puderzucker
325 g Ziegenfrischkäse
250 g Mascarpone
1 Tütchen Sahnesteif

außerdem:

125 g Zartbitterschokolade
2 frische Feigen
1 Handvoll frische, blaue Weintrauben
Walnüsse, Pecanüsse (oder was du magst)

Für die Creme alle Zutaten in eine Schüsselgeben und mit dem Rührbesen des Mixers cremig aufschlagen. Die Bösen damit bestreichen und von dunkel nach hell zusammensetzen. Mit der restlichen Creme das Törtchen bestreichen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Schokolade fein hacken und über dem Wasserbad schmelzen lassen. Das Törtchen aus dem Kühlschrank nehmen, mit der Schokolade übergießen und mit Früchten und Nüssen dekorieren.




Ich wünsch euch einen gemütlichen Abend!

Liebst,
MissFredaSofie♡

12 November 2014

{ Hello Autumn } Eine Knusper Quiche mit Gorgonzola und Birnen. Getoppt mit hausgemachten Röstzwiebeln und Bacon.

Also eigentlich sollte es heute um einen total saftigen Orangenkuchen gehen. Mit Zimt, Karamell, Kardamom und allem Drum und Dran. So ein richtiger Herbst Kracher halt. Ich hatte schon alles vorbereitet: Grundrezept für einen Rührkuchen nach meinen Wünschen verändert, ein bisschen herbstliche Deko gesammelt, Orangen eingekauft. Kann also nichts mehr schief gehen. Jaaaah, denkste. Eigentlich sollte ich auch jetzt im Zug sitzen und gemütlich durch halb Deutschland reisen. Tja, die Dinge laufen manchmal ganz fix anders, als man es denkt. Arghh! Ich kann so nicht arbeiten.


Der nicht fahrende Zug ist auch der Grund für das heutige Rezept, dass eigentlich auch schon bis zum 9. veröffentlicht sein sollte, um noch schnell an der "ichbacksmir"- Aktion teilzunehmen. Tja, das war wohl nix. Da ich also statt Zug mit Bus (jippijajey) durch Deutschland cruise und der dummerweise nicht ganz früh morgens fuhr, musste schnell nochmal ein frühes Mittag her. Hier kommt also meine fixe Quiche, für alle Frühmittagsesser, Spätaufsteher und Schnellmacher.


Für den Teig (Springform 18cm):


200 g Mehl
100 g Butter (zimmerwarm)
1 Prise Salz
etwas Wasser


Alle Zutaten (entweder mit der Hand oder mit den Knethaken des Rührgerätes) zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte schön geschmeidig sein und sich gut ausrollen lassen, so wird er später schön knusprig. Ist das noch nicht der Fall, einfach ein bisschen mehr Wasser hinzufügen. Eine Springform mit 18cm Durchmesser fetten. Den Teig ausrollen und einen Kreis für den Boden zurecht schneiden, den übrigen Teig zu einer Rolle formen, um den Rand legen und hoch ziehen. Gut andrücken, damit nachher nichts von der Füllung ausläuft.



Für die Füllung:

2 reife Birnen (am besten Williams)
150 g Gorgonzola
1 EL Schmand
3 Eier
2 EL Mehl

1 kleine Zwiebel & 2 EL Mehl
3 EL Butter

Salz, Pfeffer
4 Scheiben Bacon (oder mehr, je nach gusto)

Für die Füllung die Birnen heiß abwaschen, entkernen und in ganz feine Würfel schneiden. Wer mag, kann sie auch noch schälen, ich mochte den leicht herben Geschmack der Schale. Den Gorgonzola klein schneiden und in einer Schüssel zusammen mit dem Schmand, den Eiern und dem Mehl verquirlen. Die Birnenstückchen dazu geben und die Füllung auf den Teig geben. Für etwa 25 Minuten im Backofen goldbraun backen.



Wenn du noch nicht genug lecker hast, dann machst du dich in der Zwischenzeit an dem Bacon und der Zwiebel zu schaffen. Für die selbstgemachten Röstzwiebeln die Zwiebel von der Haut befreien und in feine Streifen schneiden. Das Mehl in eine kleine Schüssel geben und die Zwiebelstücke großzügig darin wenden. Die Butter in der Pfanne erhitzen, die Zwiebel dazugeben und goldbraun frittieren. Auf einem Küchenkrepp abtropfen und erkalten lassen. Den Bacon in der Pfanne knusprig anbraten und ebenfalls abtropfen lassen. Wenn eure Küchenuhr nun unaufhaltsam piept, dürft ihr die Quiche aus dem Ofen nehmen und mit Röstzwiebeln und Bacon beschmeißen. Mahlzeit!



Ich wünsch' euch einen schönen Tag ihr Lieben.
MissFredaSofie♡

04 November 2014

Finger-lickin‘-good: Flammkuchen mit Pflaumen, Ziegenkäse und Bacon

Zusammengefasst betrachtet bin ich im Sommer aktiver als im Winter. Geht dir das auch so? Oder ist es einfach nur meine innere Einstellung, die mich bei dem regnerischen Grauwetter da draußen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lässt? Wenn im Sommer alles blüht und die Temperaturen angenehm warm sind, dann erhebe ich mein Hinterteil doch schon viel lieber von der Couch als jetzt. Und Sport machen wäre da dann auch noch ein Thema. Äh ja, hab ich jetzt die letzten Tage die letzten zwei Wochen nicht wirklich gar nicht gemacht. Ist halt so kalt, wenn man abends aus dem Fitnessstudio kommt. Und Bikinifigur-Training beginnt ja sowieso erst wieder ab März. Wenn überhaupt. 



Also wenn meine Uhr schon dezent auf Winter(schlaf) tickt, dann darf ich mir auch ein Vorweihnachtspolster anfuttern, nicht? Denn ist ja dann auch wieder ein Jahr hin, bis man sich wieder ohne jegliche Rechtfertigung einen Keks nach dem anderen genehmigen darf. Oder Braten. Oder Pflaumen. Mit Speck. Und davon ganz schön viel. Auf nem Flammkuchen. Die Idee kam mir nämlich neulich, als ich mal wieder fieberhaft nachdenkend vorm Kühlschrank stand und mir überlegte, was ich denn heute bloß esse. Und weil ich beim Weihnachtsessen bisher immer die Erste war, die den Pflaumen-Speck-Teller leer futterte, gibt’s das heute praktisch auf die Hand als Flammkuchen. Alltagstauglich, also.





Weg zum Glück:

Entweder machst du den Teig nach diesem Rezept oder du nimmst

1 Rolle frischen Flammkuchenteig aus dem Kühlregal
200g Schmand
1 EL Milch
Salz, Pfeffer
8-10 Pflaumen
100 g Bacon
200 g Ziegenkäserolle

Den Backofen auf  200°C Ober- / Unterhitze vorheizen.
Den Schmand mit der Milch cremig rühren, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Auf einem mit Backpapier belegtem Blech den Flammkuchenteig dünn ausrollen und die Schmandcreme darauf verteilen.
Die Pflaumen heiß abwaschen, halbieren und entkernen. Die Ziegenkäserolle in dünne Scheiben schneiden. Anschließend den Flammkuchen mit den Plaumen, den Speckstreifen und den Ziegenkäsescheiben belegen.

Dann Pfeffern und für ca. 12 Minuten auf unterer Schiene im Backofen knusprig backen.




Süße Grüße,
MissFredaSofie♡

02 November 2014

Wenn dir das Leben Saures gibt: Gönn dir was Süßes. Zum Beispiel diesen Traum aus Schokolade, Sahne und Cinnamon Spice

“100 days of happiness“. Ist jetzt seit einiger Zeit ein Hashtag auf Instagram und anscheinend der neuste, heiße Shit, bei dem jeder mitmachen muss. Das Streben nach Glück scheint mal wieder ganz groß in Mode gekommen zu sein und muss nach außen publiziert werden. Here comes the truth: Nur glücklich sein geht nicht. Wie oft rennen wir unserem vermeintlichen Glück hinterher? Und merken dann am Ende, dass das, was wir für das große Glück gehalten haben, eigentlich ein ziemlicher Reinfall war. Und wie oft machen wir andere dafür verantwortlich, dass wir unglücklich sind? Den Chef. Die um-halb-zwei-morgens-grölenden Nachbarn. Das Schicksal. Das Wetter. Die Kalorien im Schokoladenkuchen. Den blöden Kerl, der den letzten Parkplatz weggeschnappt hat. Aber betrachten wir das Ganze mal objektiv: Glück bekommt man nicht geschenkt. 


Glück ist auch eine Frage der eigenen Einstellung. Wenn ich mir selbst nie die Chance gebe, glücklich zu sein, dann werd ich´s auch niemals werden. Und wer immer nur dem ganz, ganz großem Glück hinterher jagt, immer darauf wartet, dass er genau jetzt die 15 Millionen im Lotto gewinnt, der übersieht womöglich, dass an vielen Stellen im Leben das Glück auf einen wartet. Denn wenn man gar nicht gezielt darauf achtet, dann liegt das Glück manchmal doch direkt vor einem und ist zum Greifen nah. 


Sei es das kleine Glück, das kleine Lächeln, dass du jemandem schenkst oder das dir geschenkt wird. Die warme Tasse Tee oder den frisch gepressten Orangensaft, der dir morgens ans Bett gebracht wird. Die Rückenmassage nach einem anstrengenden Arbeitstag. Das lang ersehnte Feierabendbier. Entspannte Abende mit Freunden und ganz viel Lachen. Durch den Herbstregen rennen und durch Pfützen springen. Oder einfach nur eine Umarmung. Heute kommt auch hier ein kleines Stück vom ganz großen Glück daher. Und zwar in Form dieser wunderbar cremigen, sahnigen, heißen Schokolade mit einem Hauch Zimt.



Hier also das Rezpt für dein ganz persönliches Glück (2 große Tassen):

600 ml fettarme Milch
100 g Zartbitterschokolade
½ TL gemahlenen Zimt 
100 ml Schlagsahne

Cacao Nibs, 
geraspelte Schokolade, 
Kakaopuler zum Bestäuben

Die Milch in einem Topf unter gelegentlichem Rühren erhitzen (nicht kochen lassen). Die Schokolade grob hacken und in der Milch unter Rühren mit einem Schneebesen auflösen. Wenn sich die Schokolade aufgelöst hat, den Zimt hinzugeben und alles auf kleiner Stufe ziehen lassen. Die Sahne steif schlagen (wenn du magst, kannst du sie in einen Spritzbeutel geben). Den Kakao heiß ausgespülte Tassen oder Gläser geben, mit Sahne (und was dir sonst noch lieb ist) verzieren.




Ich wünsch euch einen wunderschönen Sonntagabend!

Liebst,
MissFredaSofie♡

25 Oktober 2014

{ Davon krieg'ste nie genug } Butternut-Muffins mit Frischkäse-Füllung und knusprigen Zimtstreuseln

Auszeiten sind wichtig. Manchmal nehmen wir sie bewusst, manchmal wird uns in mitten eines kleinen Moments bewusst, dass wir uns eine genommen haben und wie dringend wir sie doch gebraucht haben. Einfach mal alle Gedanken ausblenden, freidrehen und das Leben genießen. Nicht darüber nachdenken, was heute ist und was morgen wird, sondern einfach mal den Moment genießen. Genau das habe ich die letzten Wochen gemacht, wo ich mal wieder ganz 1.0 war. Die klare Luft des Bodensees eingeatmet, mir das Haar vom Wind zerzausen und mir die warme Herbstsonne auf die Haut scheinen lassen. Sich unendlich frei fühlen, Eis essen und Steine über den See ditschen. Die schnatternden Enten mit altem Brot aus der kleinen Bäckerei füttern, die Nacht durchtanzen, lachen, Karten spielen. Und dann, ganz plötzlich wissen wir wieder wer wir sind, was wir wollen und haben neue Inspiration für alles, was kommt. 




Falls du gerade auch ein kleines bisschen Auszeit in deinem Leben brauchst, so nimm‘ sie dir. Sei es, dass du die Musik in deiner Wohnung einfach mal ganz laut aufdrehst und durch’s  Zimmer tanzt. Einfach mal maßlos übertreiben, ungezwungen sein, loslassen von allem Ballast, von all dem Stress und der Hektik. Ach ja und vielleicht magst du diese köstlichen Kürbismuffins dazu backen? Für einen Spaziergang mit Picknick oder einfach nur für den Couchmoment mit deinem Lieblingsbuch, einer warmen Decke und einer Tasse Kakao oder Tee?


Für etwa 16 Muffins brauchst du:

Für den Muffinteig:
300 g Butternut Kürbis (ca. ein halber kleiner Kürbis)
250 g Mehl
170 g brauner Zucker
75 g Butter
2 Eier
1 TL Zimt
½ TL Ingwer
¼  TL Muskat
¼  TL Kardamom
1 TL Backpulver

Für die Füllung:
150 g Frischkäse
50 g Zucker

Für die Streusel:
55 g Mehl
40 g Butter
40 g Zucker
1 gestrichener TL Zimt


Den Backofen auf 180°C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Den Kürbis halbieren, die Kürbiskerne aus dem Kürbis kratzen und das Loch mit Zimt, Ingwer, Muskat und Kardamom füllen. Die Kürbishälften in Alufolie wickeln und für 60 Minuten backen lassen. Das abgekühlte Kürbisfleisch aus der Schale kratzen und pürieren. Die restlichen Zutaten zum Kürbispüree geben und mit dem Mixer zu einem glatten Teig verarbeiten.


Die Hälfte des Teiges auf die Muffinförmchen verteilen. Den Frischkäse mit dem Zucker glatt rühren und jeweils einen Teelöffel Füllung auf den Teig geben. Anschließend die Muffins mit der zweiten Hälfte des Teigs auffüllen.

Für die Streusel Mehl, Butter, Zucker und Zimt verkneten und auf den Muffins verteilen. Die Muffins im heißen Ofen für 25 Minuten goldbraun backen.



Ich wünsch' euch einen schönen Samstagnachmittag!

Lasst es euch gut gehen,
MissFredaSofie♡