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10 Juni 2014

Mollige 27°C und ein Granatapfel-Honig-Eistee zum National-Ice-Tea-Day

Angeblich kommen einem ja spontan immer die besten Ideen. Sagt man doch so, oder etwa nicht? Hat sich in meinem Falle zumindest wieder gestern Abend bewahrheitet, als ich, alle Viere von mir gestreckt, mit flacher Atmung auf meiner Couch lag. Okay, ganz so weltuntergangsmäßig war es vielleicht auch nicht, aber nach einem anstrengenden Arbeitstag (Gastronomie, juhei) sehnt man sich dann doch schon nach einer Erfrischung. Nebenbei dudelte das Radio vor sich hin, wo mir irgendeine Stimme etwas von dem National-Ice-Tea-Day erzählte. Nur mal so eine Frage am Rande: Wer bitte denkt sich denn so etwas aus? War im Endeffekt gar nicht mal so schlecht, denn so ist der heutige Post entstanden. Außerdem finde ich, dass man derart sommerliche Temperaturen schon mal mit einem gut gekühlten Eistee in der Hand feiern darf! Deshalb möchte ich euch doch noch unbedingt das Rezept dieses leckeren Eistees, den ich mit Honig verfeinerte und mit Minze krönte, schicken. Geht wirklich schnell, ist herrlich erfrischend und auch ein gutes Getränk für die kommenden WM-Abende!


Für 750ml:

3 Teebeutel Granatapfel-Tee (ich habe „Ägyptischer Amun“ von Meßmer genommen)
750ml heißes Wasser
4 EL Granatapfelkerne
Eiswürfel
2-3 Teelöffel guten Honig (ich habe Wildblüten-Honig genommen)
einige Stängel frische Minze

Den Tee in einer großen Glaskaraffe aufbrühen und danach im Kühlschrank schnell abkühlen lassen. In Gläser füllen, einige Granatapfelkerne hinzugeben und leicht zerstoßen, mit Honig süßen. Die Eiswürfel hinzugeben und mit frischer Minze garnieren. 
Wer möchte, kann den Eistee auch direkt in der Karaffe mixen – das eignet sich besonders gut, wenn der Tee noch nachziehen soll oder zum Beispiel bei einer Grillparty länger auf dem Tisch steht.


Ich wünsch‘ euch einen wunderschönen Dienstag !

Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

25 März 2014

Ein Granatapfel-Amarettini-Cheesecake der süchtig macht und einem den Atem raubt

Ich bin verliebt. Unwiderruflich und mit Leib und Seele. Und zwar in ihn hier: Den bezaubernsten Cheesecake, der mich bis jetzt in Versuchung führte. Der mich mit seinen luftigen Amarettinikeksen und seiner feiner Marzipannote widerstandslos machte, um mir dann mit der Kopfnote aus fruchtigen Granatäpfelkernen den Atem zu rauben. Während ich also in der Küche stand und versuchte meine Schnappatmung etwas unter Kontrolle zu bekommen, um anschließend ohne Rücksicht auf Verluste die Schüssel mit der Frischkäsecreme auszuschlecken, wurde mir klar, dass ich euch dieses Rezept nicht vorenthalten darf.



Achja, bevor ich es vergesse, ein kleiner Tipp am Rande: Wenn man eine 250 g Tüte mit Amarettini für den Kuchenboden kauft, aber nur 130 g davon benötigt, ist es auf keinen Fall sinnvoll die verbliebenen 120 g aufzuessen (auch mit der Ausrede, dass man noch kein Mittagessen hatte). Ich spreche hier aus eigener Erfahrung von unerträglichen Magenschmerzen und einer halben Stunde Couch einem leichten Magengrummeln, dass man lieber umgeht. 


Zutaten für eine 18 cm Ø Springform: 

Boden:

130 g Amarettini
48 g Butter

Füllung:
300 g Frischkäse
½ Limette, den Saft davon
1 Päckchen Vanillezucker
400 g Margerquark
50 g Zucker 
9 g Gelantine (oder 6 Blatt)

½ Granatapfel, die Kerne davon
Amarettini
Baiser, weiß

Eine 18 cm Ø Springform mit Butterbrotpapier auslegen. Für den Boden die Amarettini in eine Plastiktüte geben und anschließend mit einem Nudelholz vorsichtig zerkleinern. Die Butter auf niedrigster Hitzestufe in einem kleinen Topf vorsichtig schmelzen lassen und etwas abkühlen lassen. Mit den Amarettinikeksen vermengen. Die Butter-Keksmischung in die Form geben und mit Hilfe eines Löffels zu einem Boden andrücken. Im Kühlschrank etwa eine Stunde aushärten lassen. 


Für die Füllung den Frischkäse mit dem Magerquark in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät glatt rühren. Limettensaft, Zucker und Vanillezucker hinzugeben und unterrühren. Die Gelantine nach Packungsanleitung zubereiten. Drei Esslöffel von der Käsemasse abnehmen, zu der Gelantine geben, schnell verrühren. Dann die restliche Masse dazugeben und alles vermischen. Die Füllung auf den Amarettiniboden geben und für etwa 4 Stunden kalt stellen. Währenddessen die Granatapfelkerne entfernen. (Am besten macht ihr das mit einem Ganzkörper-Gummianzug unter der Dusche. Ich dachte nämlich mal wieder ich sei eine der ganz Schlauen, weil's heute mal schnell gehen musste. - Nein, also Granatapfel spritzt doch nicht...ich kann ruhig meine hellrosa Bluse anbehalten. Ähm ja. Dem Satz: "Ich pass' schon auf, dass ich vorsichtig bin, dann klappt das schon!", konnte ich leider heute wenig Bedeutung beimessen. So endete meine Bluse schließlich im Express-Waschgang. Keine Kommentare dazu. Bitte, danke.)
Naja, wenn ihr das also geschafft habt, ist die Dekoration für den Kuchen auch fertig. Nur noch ein wenig nett anrichten und fertig ist der kleine Glücklichmacher der ganz feinen Sorte!


Liebe Grüße,
MissFredaSofie
♡