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22 März 2015

{The Yumminess of Cheesecake} Heute: Ganz klassisch 1.0 feat. die ersten Schneeglöckchen

Ja, hallo, mich gibt es noch. Seit ich vor mittlerweile fast zwei Monaten an den schönen Bodensee gezogen bin, hat sich hier Vieles verändert. Von gestresstem Alltag völlig abgeschaltet, scheint hier die Ruhe erstmal Vorrang zu haben. New year. New me. Irgendwie. Und das, obwohl ich mich bei den guten Vorsätzen wie jedes Jahr ausgeklingt habe. Weniger vornehmen. Einfach machen, wenn dir danach ist. Und wenn nicht? Dann ist das so. Das Leben eben.


Genau das ist passiert. Wie durch einen Schnips ist mir aufgefallen, dass ohne Druck alles leichter geht. Okay, das Aha-Erlebnis des Jahrhunderts ist das jetzt nicht, aber für die Zufriedenheit einer mittelhoch anspruchsvollen Hamburger Deern reicht’s. 


Wochenend‘ und Sonnenschein also. Bei meiner alljährlichen Frühjahrsfaulheit habe ich es (ich glaube es liegt echt am See) sogar geschafft, öfters mal Laufen zu gehen, um eine beeindruckende Runtastic-Statistik zu haben. Punkt zwei auf der To-Do-Liste lautet nach der Arbeit Game of Thrones schauen: Und verdammt, ist das gut.


Dazu habe ich es endlich geschafft, das perfekte Käsekuchenrezept zusammen zu rühren. Cremig, vanillig, mit einem Hauch Zitrone. Wollte ich euch eigentlich schon letzte Woche präsentieren, allerdings ist eine Horde hungriger Geburtstagsgäste mir zuvorgekommen und hat den Kuchen bis auf den letzten Krümel in Lichtgeschwindigkeit verschwinden lassen. Und da der Gastgeber nur einen einzigen Bissen abbekommen hat, nutze ich die momentane Abwesenheit um klammheimlich einen Willkommenskuchen zu backen. Natürlich völlig uneigennützig, versteht sich. 


Für eine 18cm Springform leckeren Käsekuchen*:

Für den Boden:

100 g Mehl
40 g Zucker
½ TL Backpulver
½ Päckchen Vanillezucker
½ Ei (Größe M)
38 g Butter oder Margarine

Für die Füllung:

500 g Magerquark
60 g Zucker
75 ml Pflanzenöl
½ Päckchen Vanillezucker
1 Ei (Größe M)
Saft & Schale einer halben Bio Zitrone
250 ml Milch
½ Päckchen Vanillepuddingpulver

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der kleinen Springform mit Backpapier auslegen, die Seiten der Form fetten. Für den Boden alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Die Hälfte des Teiges abtrennen und zu einem Boden andrücken. Aus den restlichen Teig eine lange Rolle formen, von innen um die Springform legen und einen etwa 4 cm hohen Rand hoch ziehen. 

Die Zitrone heiß abwaschen und die Hälfte der Schale abreiben. Halbieren und aus einer Hälfte den Saft auspressen. Denn alle Zutaten für die Füllung mit den Rührstäben des Mixers zu einer cremigen Masse verrühren. Die Füllung auf den Boden geben und für 35 Minuten backen. Danach die Temperatur auf 200°C hochstellen und den Kuchen für 20 Minuten fertig backen.

Den Kuchenrad mit einem scharfen Messer vorsichtig vom Formrand lösen und 10 Minuten im Backofen auskühlen lassen, dann herausnehmen und vollständig erkalten lassen. 



Genießt euer Wochenende in vollen Zügen - ich mach's mir noch ne Runde mit eine Folge Game of Thrones gemütlich und warte geduldig bis heute Abend, um den Kuchen zu verputzen. Disziplin, ach herjee. 

Liebst,
MissFredaSofie♡



* Das doppelte Rezept ergibt eine 26er Springform

27 November 2014

Ein feines Pflaumen-Zimt Törtchen mit Vanilla-Bean Creme und Marshmallow Frosting {ichbacksmir}

Im Moment haben es mir mal wieder die kleinen Sachen im Leben angetan. Ein Lächeln von den Kollegen, ein freier Parkplatz nachmittags um fünf in der vollen Stadt, eine Tasse heiße Schokolade, das Gefühl der warmen Herbstsonne auf der Haut, der Duft von frischem Kaffee und gebackenen Köstlichkeiten. Da es heute also um Dinge geht, die man besonders lieb hat, gibt’s einen winterlichen Kuchen mit meinen Lieblingszutaten: Zimt, Kardamom, Vanille und Pflaumenmus. Oh, und Marshmallows dürfen im Winter auch nicht fehlen. Und da die liebe Clara von Tastesheriff die neue #ichbacksmir Runde eingeleitet hat, mit dem Aufruf, die Lieblingskuchen zu zeigen, passt dieser hier ganz gut ins Konzept, denke ich. An dieser Stelle ein kleines Dankeschön an Clara, dass es ich back’s mir trotz deines neu gewonnenen, turbulenten Familienlebens gibt!


Zutaten für ein 4  schichtiges Törtchen (18cm):

Für den Teig:

2 x dieses Bisquitrezept

Das Bisquitrezept mit doppelter Menge in einer Rührschüssel zubereiten. Bevor ihr das Eiweiß ganz zum Schluss unterhebt, gebt ihr noch zusätzlich ½ TL Kardamom, 1 TL Zimt  und 215 g Pflaumenmus in den Teig. Dann ganz normal nach Rezept backen und vollständig auskühlen lassen.



Für die Füllung:

500 g Margerquark
120 g Puderzucker
20 g Sahne
2 Vanilleschoten, das Mark davon
2 Päckchen Sahnesteif

Für die Vanilla-Bean Füllung feuchten Zutaten in einer Schüssel mit dem Rührstäben des Handrührgeräts verrühren, bis eine glatte, cremige Konsistenz erreicht ist. Ganz zum Schluss das Sahnesteif unterrühren und die Creme für 15 Minuten kalt stellen. Die zwei Tortenboden jeweils einmal gerade durchschneiden, so dass man vier gleich dicke Böden erhält. Die gekühlte Creme gleichmäßig auf die Böden streichen und diese zusammensetzen. Wer möchte, kann die Torte noch mit goldenem Zucker verzieren. Bis zum Servieren kühl lagern.



Für das Marshmallow-Frosting:

2 Eiweiß
75 g weißer Zucker

Die Eiweiße sehr steif schlagen (bis ein Messerschnitt sichtbar bleibt). Unter ständigem Weiterschlagen den Zucker einrieseln lassen und 2 Minuten unterrühren.
Das Frosting auf der Torte verstreichen und mit Hilfe eines Bunsenbrenners oder Flambierers leicht karamellisieren lassen.



Habt einen feinen Tag,
MissFredaSofie♡





24 November 2014

Wie ein Spaziergang auf dem Weihnachtsmarkt: Candy Cane Chocolate Cookies

Kennt ihr das? Ihr schlendert über das Winterwunderland Weihnachtsmarkt in abendlicher Dämmerung, trinkt eine Tasse Punsch oder Glühwein nach der anderen und futtert euch durch die rustikalen Essensstände. Und wenn dann ganz zum Schluss noch Dessert angesagt ist, gibt es Crêpes, gebrannte Mandeln, Gewürzkuchen und – für mich ein Muss – Candy Canes. Zu Deutsch: Kleine, feine Knusperstäbe bestehend aus purem Zucker mit schönen rot-grünen Schlieren und Pfefferminzgeschmack. Mhh. Da ich mich zwischen dem schokoladigen Gewürzkuchen und den zuckrigen Stäben immer nicht entscheiden kann, habe ich heut‘ beides in einem Weihnachtskeks vereint, den ihr euch easy peasy nachbacken könnt. 



Für den Teig*:

175 g Zartbitterschokolade, grob gehackt
25 g gesalzene Butter
30 g Mehl
¼ TL Backpulver
1 Ei
75 g weißer Zucker
½ TL Vanilleextrakt

Für die Dekoration:

100 g Zartbitterschokolade, über dem Wasserbad geschmolzen
gehackte Zuckerstäbe mit Pfefferminzgeschmack
100 g Schokolade zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen, auf Raumtemperatur abkühlen lassen. In einer Schüssel Mehl, Salz und Backpulver mischen, beiseite stellen. Das Ei mit Zucker und Vanilleextrakt 3 Minuten schaumig schlagen, bis es etwas eindickt. Zu der Eimasse die Schokoladen-Buttermasse und 75 g gehackte Schokolade geben, kurz unterrühren. Die Mehlmischung in zwei Schüben dazu geben und alles zu einer cremigen Masse verrühren. Für 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Mit einem Esslöffel runde Kugeln aus dem Teig abnehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, dabei etwas Platz lassen. Für etwa 10 Minuten im heißen Ofen backen, auskühlen lassen. Die Cookies in die geschmolzene Schokolade dippen und mit Zuckerbröseln bestreuen. Auf einem Kuchengitter aushärten lassen.





Und da ich der festen Überzeugung bin, dass diese zauberhaften Cookies auf keiner winterlichen Tea-Party fehlen dürfen, schick ich sie ruck-zuck ans Knusperstübchen. 

Ich wünsch' euch einen tollen Tag.

Liebst,
MissFredaSofie♡



* Rezept abgeändert von call me cupcake

23 November 2014

Rezept für "Heiße Weiße" & ganz schön feines Apple Pie Spice

Guten Morgen. Ich bin der lebende, atmende Beweise dafür, dass man einen ganzen Tag damit verbringen kann, im Bett zu liegen, sich grummelnd über seine Rückenschmerzen zu beklagen und nichts, rein gar nichts zu machen. Okay, ich muss zugeben, ganz genau genommen stimmt das jetzt auch wieder nicht. Ich habe außerdem noch zwei Folgen Game of Thrones geguckt, eine halbe Packung Cornflakes verputzt und zwei Tassen heiße, weiße Schokolade geschlürft. So richtig cremig mit Milch und frisch geraspelter weißer Schokolade. Achja, ich möchte jetzt ja keine Loblieder über mich singen, aber trotz anfänglicher Demotivation habe ich es dann noch geschafft die zweite Tasse Schokolade erst genüsslich zu trinken, nachdem ich sie vor der Linse hatte. Zusammen mit dem köstlichsten kleinen Glücklichmacher, den du in der Vor-Adventszeit finden kannst. Here it comes: Apple Pie Spice. Schmeckt vom Ding her so, als wenn du gerade einen kompletten Apfelkuchen in dich hinein schaufeln würdest, wobei ich hier anmerken muss, dass ein Teelöffel weitaus weniger Kalorien hat, als ein ganzer Kuchen. Zucker muss ja auch mal was Gutes an sich haben, näch?


Und ja, tut mir aufrichtig Leid, aber der Apple Pie Spice ist von letzter Woche. Soviel Motivation war dann heute doch nicht mehr drin. Wäre auch ein wenig zu viel des Guten gewesen, es ist ja immerhin Wochenende. Aber schon angerichtet is es ja, ge? So mit ein bisschen Kakaopulver und einem Stückchen weißer Schokolade…ich verkriech mich dann mal wieder in meine Kuschelecke und lass euch noch schnell die Rezepte da.


Zutaten für ca. 500 g:

8 Äpfel mittlerer Größe 
450 g weißer Zucker
1 ½ TL Zimt
½ TL Kardamom
¼ TL Muskat
½ TL Piment
¼ TL Ingwer
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote

Den Backofen auf ca. 50 Grad Umluft vorheizen. Äpfel schälen und die Schale auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen für etwa 90 Minuten trocknen, bis die Apfelschalen knusprig sind.
Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Anschließend eine kleine Handvoll der getrockneten Apfelschalen in den Mörser geben und fein mahlen. Anschließend mit dem Zucker, einem TL Zimt, und den Gewürzen vermischen, in ein Glas geben und an einem kühlen, trockenen Ort lagern.
Und worüber streust du dir deine kleine Prise Glück? Wie wäre es mit Milchreis, Waffeln, Pfannkuchen, Kuchen oder Kekse, Punsch, Cappuccino, Kaiserschmarrn, Joghurt, Müsli,…


Heiße Weiße (für 2 große Tassen):

200 g weiße Schokolade
550 ml Milch
125 g Schlagsahne
1 EL Apple Pie Spice
zum Bestäuben:

Kakaopulver
Lebkuchengewürz
Schokoladenraspeln


Die Schlagsahne in einen Rührbecher geben und steif schlagen, beiseite stellen. Die Schokolade grob hacken. Milch in einem Topf kurz aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade mit einem Schneebesen einrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Den Apple Pie Spice einrühren und in Gläser füllen. Mit Sahne, Schokolade und Gewürzen dekorieren. 



Einen gemütlichen Sonntag euch,
MissFredaSofie♡

24 Juli 2014

Über Nirwana-Tage, Alltagsstress und einen äußerst dekadenten Schokoladenkuchen mit Joghurt-Vanillecreme und Brombeeren!

Kennt ihr das? Es gibt da ja manchmal so Tage, die würde man am liebsten mit einem ordentlichen Tritt direkt ins Nirwana befördern, noch bevor sie so richtig angefangen haben. Die Lieblingsjeans kneift auf einmal (bildet man sich zumindest ein) und macht fette Hüften. Der Conditioner tut seine Wirkung irgendwie auch nicht mehr und dazu hat man jetzt auch noch diesen fiesen, roten Pickel auf der Stirn. Und außerdem hat man das Gefühl brüchige Knochen zu bekommen. Während man sich seinen Joghurtdrink in aller Hektik noch beherzt über das frische T-Shirt kippt, sinkt die Laune dann doch so allmählich auf den Nullpunkt. Wenn dann anschließend noch das Auto zugeparkt ist und der Vordermann durch die Stadt so ganz gemächlich mit 40 km/h fährt, obwohl man spät dran ist – dann verflucht man sich gleich zehnmal, dass man nicht einfach im Bett geblieben ist.


Abhilfe schaffen ist da gar nicht mal so leicht, zumal das Karma offenbar die 7 Milliarden anderen Menschen an diesem Tag vergessen hat. Nun ja, da all das Motzen und Meckern auf die Dauer auch nichts nützt, gibt’s nun handfeste Abhilfe in Form dieses absolut dekadenten Kuchens. Seht selbst.


Schokoladenbiskuit (18cm Springform): 

Rezept genau wie hier

außerdem:
15 g stark entölter Kakao, zum Mehl dazu sieben

Vanillecreme:

300 g griechischer Joghurt
1 TL Vanilleextrakt
½ TL geriebene Vanilleschoten
35 g Zucker
1 Päckchen Sahnesteif

200 g Zartbitterschokolade
frische Brombeeren


Den Biskuit nach dem Backen vollständig auskühlen lassen. Mit einem scharfen Messer in der Mitte halbieren. Für die Vanillecreme alle Zutaten cremig rühren, als letztes das Sahnesteif untermischen. Auf den Boden verteilen und den oberen Biskuit aufsetzen. Für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank kalt stellen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Den Kuchen aus dem Kühlschrank nehmen und die geschmolzene Schokolade mit Hilfe eines Löffels auf der Oberseite verteilen. Mit frischen Blaubeeren dekorieren.


Also an alle Miesepeter, Pechvögel und Schlechtgelaunte: Ich wünsch‘ euch was. Und mit diesem Kuchen wird der Tag auf jeden Fall ein bisschen besser. 

Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

31 Mai 2014

Ein herrlich lockerer Apfelkuchen mit extra großen Apfelstückchen und Zitronen-Zimt-Guss

Apfel geht ja eigentlich immer. Egal ob Apfelmus, im Pfannkuchen (oder auf Hipsterdeutsch nur noch: Pancakes) oder halt in Muffins oder Kuchen. Außerdem haben Äpfel für mich immer etwas Kindheitsmäßiges an sich – also jetzt rein positiv. Meine Oma hat nämlich mit Äpfeln zu jeder Jahreszeit immer alles Mögliche angestellt und genau aus diesem Grund bin ich auch so ein Apfelkind. Mein erster Kuchen war übrigens auch mit Äpfeln. Also sagen wir mal besser mein erster Versuch von einem Kuchen, hust. Damals war ich nämlich 3 ½ Jahre und mixte in der Küche munter drauf los. Das, was die Zwergversion von mir meiner Oma dann anschließend präsentierte, war eine ungenießbare Version von Zucker, Apfelresten, Milch, Mehl – aber wenigstens war die Farbe mit der eines schmackhaften Teiges zu vergleichen. Zum Glück kann ich jetzt sagen, dass der Bäckerteil des Ganzen sich nun mehr gebessert hat und meine Kuchen mittlerweile auch genießbar sind!


Da meine letzte Bäckerei mit Äpfeln schon viel zu lange zurückliegt, wenn man mal die kleinen Apple-Pies außer Acht lässt, musste es heute also zwangsläufig mal wieder etwas mit Äpfeln sein. Mal ganz davon abgesehen, dass Äpfel nicht nur wunderbar zum Herbst passen, sondern auch zum Sommeranfang. Achja und Apfelkuchen ist eine echte Soulfood-Schönheit. Besonders lauwarm und mit ein bisschen Vanilleeis. Oder einfach einem Glas Milch und Füße hoch auf der Couch. 

Zutaten für eine 25cm Kastenform:

3 Äpfel (je circa 150g Gesamtgewicht, ich habe Elstar genommen)
1 EL Zucker
1 TL Zimt

160g weiche Butter
1 Prise Salz
200 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl

100 g Puderzucker
½ TL Zimt
2 EL Zitronensaft


Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenkuchenform mit 25 cm Länge mit Backpapier auslegen (oder fetten und mit Gries ausstreuen). Das Backpapoer erleichtert das Herauslösen des Kuchens aus der Form, da er sehr locker wird und man ihn so nicht stürzen muss.
Die Äpfel schälen, vierteln und in kleine Würfel á 1 ½ cm schneiden. Zusammen mit dem Zucker und dem Zimt in eine kleine Schüssel geben und alles gut vermischen, 15 Minuten ziehen lassen. Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Das Mehl sieben und in zwei Schüben unter den Teig geben, glatt rühren. Die Apfelstücke samt dem entstandenen Zucker-Vanille-Sirup unter den Teig ziehen. Den Teig in die vorbereitete Backform geben, glatt streichen und für etwa 60-70 Minuten goldbraun im Ofen backen. Nach der Backzeit den Kuchen für etwa 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Den Puderzucker mit dem Zitronensaft und Zimt verrühren und über den noch warmen Kuchen geben. Den Kuchen komplett auskühlen lassen – oder wie ich, lauwarm genießen.


Liebe Grüße und einen schönen Samstag!
MissFredaSofie♡

05 Mai 2014

Potz Blitz! Ein herrlich saftiger Orangen-Vanille-Kuchen mit Orangenguss und karamellisierten Kumquats {ichbacksmir}

Da steh‘ ich also in meiner Küche und denke nach. Eigentlich sollte ich ja noch für mein Deutschabitur lernen. Hab ich doch schon gestern –zwei Sunden sogar. Außerdem wollte ich diesen Monat unbedingt bei der „IchBacksMir“-Aktion von „tastesheriff“ mitmachen – noch ein Grund mehr also, um sich mal wieder die Schürze umzubinden, den Mixer anzuschmeißen und in einer frühlingshaften maigrünen Schüssel einen herrlich duftenden Teig anzurühren. Ach ja und um das Ganze dann noch zu toppen, kam mir der Gedanke über diesen leckeren Kuchen einen Blogpost zu verfassen: Aufgabenstellung „Deutschabiturtraining“ auch abgehakt. Yeees. Aber was mach‘ ich denn bloß zum Thema „Zitrusfrüchte“? Zitronen? Ne, irgendwie nicht – das gab’s hier in letzter Zeit schön öfter und hätte jetzt nicht soviel mit „Da hab ich mir jetzt aber mal was Besonderes ausgedacht!“ zu tun gehabt. Was nun? Grapefruit? Ja das klingt doch super! Also ab zu Deutschlands Obst- und Gemüseabteilung Nummer eins gefahren und was ist: Keine Grapefruits! Nicht eine Einzige. Na, ganz große Klasse, das hatte meinen Plan und meine euphorische Laune erstmal für zwei Minuten rouiniert. Wenn der Plan im Kopf steht, dann werden schon mal die passenden „Food-Props“ gesammelt, ein Farbschema zusammengestellt…alles für die Katz! Gerettet haben mich dann also diese kleinen Früchtchen, welche zufälligerweise auch noch köstlichst zu Orange schmecken. Check, ab in den Einkaufskorb damit. So präsentiere ich heute also – nach ein paar Startschwierigkeiten, aber mit gutem Ausgang – einen wunderbar fluffigen Orangen-Vanille-Kuchen mit Orangenguss und karamellisierten Kumquats. Yeah!



Für eine 18cm Springform:

150 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
175 g Mehl
1 TL Backpulver
2 TL frische, geriebene Orangenschale
100 ml Orangensaft
das Mark von 1 Vanilleschote

4-5 Kumquats
2 EL Orangensaft
4 EL Zucker

1 EL Orangensaft
50g Puderzucker, gesiebt


Den Backofen auf 180 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen und eine Springform mit 18cm Durchmesser fetten und mit Gries ausstäuben. Die Butter mit dem Zucker und einer Prise Salz schaumig schlagen.
Anschließend die Eier nach und nach zugeben und die Mischung weiter cremig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in zwei Schüben untermengen. Zum Schluss den Abrieb der Orange, den Orangensaft, sowie das Mark der  Vanilleschote zugeben und alles gut durchrühren. Im vorgeheizten Backofen etwa für 45 Minuten backen. Nach der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Kumquats karamellisieren: Die Kumquats heiß abwaschen und in feine Scheiben schneiden. 2 Esslöffel Orangensaft mit 4 Esslöffel Zucker in einem Topf erhitzen, bis der Zucker karamellisiert ist. Die Kumquatscheiben hinzugeben und etwa 2 Minuten im Karamell schwenken, danach auf ein mit Butter bestrichenes Brettchen geben und auskühlen lassen. Für den Guss 1 Esslöffel Orangensaft mit dem Puderzucker verrühren und über den erkalteten Kuchen geben. Mit den karamellisierten Kumquatscheiben garnieren.



  
Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡





11 April 2014

Eine ganz famose Rhabarber-Cheesecake-Tarte mit frischer Bourbon Vanille



Einfach mal in die Sonne legen, einen Erdbeersmoothie - aus frischen Erdbeeren direkt vom Markt – schlürfen und sich es einfach mal gut gehen lassen, bevor die Lernerei für meine Englisch Abitur Prüfung in die finale Runde geht. Aber dafür muss man natürlich auch die nötige Muse haben – und was passt da besser, als in den Lernmarathon ein winziges Päuschen einzulegen. Also stand mein Handy in den letzten Tagen durchgehend auf lautlos, mein Computer war kaum angeschaltet oder hatte auch ganz einfach Urlaub und meine Füße steckten mehr in meinen heißgeliebten Laufschuhen und rannten durch den Wald, als in Kuschelsocken im Bett vor sich hin zu liegen. Kurz gesagt: In den letzten Tagen war ich mal ganz bewusst mal weniger 2.0 und vollkommen 1.0. Im Nachhinein muss ich sagen: Hat sich gelohnt. Ach ja, und so ganz nebenbei ist dann da auch noch dieser ultra-mega-super-deliziöser-innerhalb-von-20 Minuten-aufgegessener Rhabarber-Cheesecake in meiner neuen Lieblings-Tarte-Form entstanden.


Den ersten frischen Rhabarber dieses Jahr, habe ich bei unserem Bio-Markt entdeckt. Sehr aromatisch und einfach nur lecker. Bevor ich euch jetzt aber noch mit weiteren Bildern hinhalte, gebe ich euch jetzt aber erst einmal das Rezept für diese schmackhafte Frühlings-Leckerei!


Aus den Teig Zutaten einen Teig kneten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Eine Tarteform mit 28cm Durchmesser fetten. In der Zwischenzeit den Rhabarber waschen, die Enden entfernen und schälen. Je nach Belieben in Stücke schneiden. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und die Tarteform damit auslegen. Mit einer Gabel mehrmals in den Boden stechen. Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für die Füllung die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 1 1/2 Vanilleschoten auskratzen und das Mark mit der geschmolzenen Schokolade vermengen. Den Frischkäse mit dem Ei und dem Zucker schaumig aufschlagen. Die Schokoladen-Vanille Mischung dazu geben und weiter rühren. Ganz zum Schluss den Teelöffel Mehl untermischen. Die Cheesecakecreme auf dem Tarteboden verteilen und mit dem Rhabarber belegen.
Die Tarte im vorgeheizten Backofen etwa 35 Minuten backen. Nach Ablauf der Backzeit die Tarte aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. 
Für den Guss 1 Päckchen roten Tortenguss mit 2 Esslöffel Zucker, 150 ml Apfelsaft und 100 ml Wasser aufkochen lassen und anschließend über der Tarte verteilen. Wenn der Guss erkaltet ist, ist die Cheesecake-Tarte sofort genussfertig! 


Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

09 März 2014

Ein kleiner Sommertraum: Blätterteigschnitten mit Vanillebuttercreme, Erdbeeren, Pistazien und Vanille

Heute hatte ich mal wieder Lust auf Sommer. Also so richtig. Und nachdem letzte Woche so Einiges drunter und drüber gegangen ist, gelernt und geackert wurde, ist jetzt die Zeit sich zurückzulehnen. Und da das Wetter mit blauem Himmel, warmer Frühlingssonne und munteren 15°C auch mitgespielt hat, hab ich mir im Kopf nochmal 10°C dazu gerechnet und mein Sommertraum war (fast) perfekt. Also ist das heutige Rezept natürlich sommerlich angehaucht und versprüht nur so die Juni-Laune. Und was passt besser zum Sommer und zum Juni als Erdbeeren? Richtig, nix.


Deshalb habe ich heute also Blätterteigschnitten mit Erdbeeren, Pistazien und Vanillebuttercreme gemacht! Buttercreme? Genau. Viele denken bei dem Wort Buttercreme direkt an etwas Schweres, was man lieber auf dem Kuchenbuffet stehen lassen sollte um am nächsten Tag nicht gefühlte 2kg mehr zu wiegen. Aber liebe Buttercreme-Verachter, nach einmaligem Probieren dieser Vanillebuttercreme werdet ihr zu Liebhabern. Denkt an meine Worte, wenn ihr euch bei der nächsten Geburtstagsfeier dabei erwischt, wie ihr euch hemmungslos und ohne jegliche Rücksicht auf Verluste zum Kuchenbuffet durchboxt, euch direkt einen Teller vollstapelt und dann alles genüsslich in euch reinmampft. Es wird so kommen, glaubt mir und es gibt nichts (zumindest nichts Wirksames), was ihr dagegen tun könnt.


Für 6 Blätterteigschnitten braucht ihr:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal (bitte keinen TK)
300 g frische Erdbeeren
40 ml Wasser
50 g Zucker

1 Pck. Puddingpulver Vanille
50 g Zucker
½ l Milch
250 g weiche Butter
50 g Zucker

geriebene Vanille und Pistazien zum dekorieren

Zuerst die Buttercreme zubereiten: Den Vanille-Pudding nach Packungsanleitung kochen.
Danach in eine Schüssel geben und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen,
damit sich keine Haut bildet mit Alufolie abdecken. Die Butter mit dem Handmixer schaumig rühren, bis sie cremig und weiß ist. Anschließend den Zucker unterrühren und den Pudding dazugeben. Unbedingt darauf achten, dass weder die Butter noch der Pudding zu kalt sind, da die Creme sonst anfängt zu gerinnen. Die Creme kalt stellen. 


Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Den Blätterteig auf dem Backblech ausrollen und mit einem scharfen Messer in zwölf Vierecke schneiden. Das Wasser mit dem Zucker vermischen und damit die Oberseite der Blätterteigstücke einstreichen. Das Ganze wird dann etwa 15 Minuten goldbraun gebacken. Danach aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Die Erdbeeren waschen und vierteln.



Die Vanillebuttercreme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und gleichmäßig auf sechs Blätterteighälften verteilen, dabei einen Rest übrig lassen. Diesen gebt ihr dann auf die sechs anderen Hälften, die Oberseiten. Die Erdbeeren auf die Unterseiten leicht in die Buttercreme drücken und die Oberseite aufsetzen. Nach Wunsch dann noch mit Pistazien, Erdbeeren und gemahlener Vanille verzieren.


Liebe Grüße,
MissFredaSofie
♡

10 Februar 2014

Mein erstes Rezept für euch & eine Hochzeitstorte zur Goldenen Hochzeit




Der heutige (und allererste!) Post ist zwei ganz bestimmten Personen gewidmet: Monika und Kurt. Ich kenne die Zwei schon seit ich ganz klein bin und nun haben sie vor Kurzem ihre Goldene Hochzeit gefeiert. Zu diesem Anlass habe ich es mir nicht nehmen lassen, den beiden den Nachmittagskaffee zu versüßen - und zwar mit dieser Torte! Sie besteht aus drei Schichten Vanillebiskuit, einer Himbeer-Vanillecreme Füllung und weißer Schokoladenganache. Das ganze ist abschließend noch in weißen Vanillefondant gehüllt. 



Für eine 18cm Ø Springform

260 g Mehl 
270 g Zucker
3 gestrichene TL Backpulver
1 Prise Salz
80 g Butter
200 ml Milch
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt

das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote


Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 18cm Ø Springform fetten und mit Backpapier auskleiden. Den Zucker und die Butter schaumig rühren, dann die Eier hinzugeben und weiter rühren, bis eine cremige Masse entsteht. Das Mehl mit dem Salz und Backpulver mischen. Dann die Mehlmischung und die Milch zufügen. Anschließen das Vanillemark und den Vanilleextrakt dazugeben und gut verrühren.
Den Kuchen im Backofen etwa 60 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe). 
Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Mit einem scharfen Messer waagerecht in drei Teile schneiden.

Für die Füllung

50 g Himbeeren (frisch oder TK)
300 ml Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
3 EL Zucker
400 ml Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
3 Blatt Gelatine

Die Himbeeren (auftauen lassen und) pürieren. Beiseite stellen. Die Milch mit dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver aufkochen lassen. Auf Zimmertemperatur erkalten lassen. Mit einem Rührbesen die Sahne und den Vanillezucker unterrühren. Die Gelatine in Wasser einweichen, ausdrücken und die Creme-Mischung dazugeben. Den ersten Tortenbosen mit Vanillecreme einstreichen und das gesamte Himbeerpürree darauf verteilen.
Den zweiten Boden einstreichen und den Dritten aufsetzen.


Für die Ganache

250g weiße Kuvertüre
120 ml Sahne

Die Kuvertüre hacken. Die Sahne auf niedriger Stufen erwärmen (nicht kochen lassen) und die Kuvertüre darin schmelzen. Vollständig auskühlen lassen. Mit einer Palette die Torte ganz damit einstreichen und 2 Stunden kalt stellen. 
Danach könnt ihr mit dem Eindecken der Torte weitermachen: Hierfür habe ich Fondant mit Vanillegeschmack von 'SatinIce' verwendet.
Zum Schluss kann die Torte noch nach Herzenslust verziert werden. 


So und nun werden wir zum Abschluss mal etwas poetisch und gefühlsbetont: Eine Heirat ist immer eine große Sache und ein riesen Schritt. Ein Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Vielleicht heute sogar noch mehr, als in der zur der Zeit, wo meine Eltern geheiratet haben. Heutzutage ist Vieles anders, die Menschen leben viel schneller und es gibt viel mehr und andersartige Probleme, denen man sich stellen muss. Eine Heirat hat so viele Facetten: Sie hat mit bedingungsloser Liebe, Respekt und Vertrauen zu tun – und natürlich mit einem ganz kleinen wenig Unsicherheit. Der Unsicherheit, dass man sich nun den Rest seines Lebens an diesen einen Menschen binden möchte – und sooft hört, das dies nicht klappt. Natürlich ist es eine großes Herausfordung den Partner und sein Verhalten in allen Lebenslagen zu akzeptieren – doch was ist schon leicht? Trotzdem denke ich, dass es dieses Risiko allemal wert ist. Allein um herauszufinden, dass es bei einem selbst nicht so ist. Und man ein Stückchen vom Glück eingeschlossen in einem Marmeladenglas verewigen kann. Denn ist es nicht im Endeffekt immer die Liebe, die Menschen selbst in den finstersten Zeiten immer wieder zueinander finden lässt?

Mit diesen Worten verabschiede ich mich nun und wünsche euch allen einen wunderbaren Wochenstart.

Liebe Grüße,
MissFredaSofie ♡