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22 Dezember 2014

Geheimtipp für die Festtage: Spekulatius Cheesecake mit Bratapfelfüllung {ichbacksmir}

Pssst. Bist du auch noch auf der Suche…? Dann könntest du hier möglicherweise genau richtig gelandet sein. Zumindest, wenn du nach dem perfekten kleinen Kuchen für den Weihnachtsabend oder für die köstlichen Tage zwischen den Jahren Ausschau hälst. Denn dieser zauberhafte Kuchen gibt dir alles, was du zum Glücklich sein brauchst: Einen knusprig buttrigen Spekulatiusboden, eine süß-saure Bratapfelfüllung, umhüllt von einer Spekulatius Cheesecakecreme, getoppt mit Schokoladen-Karamellsauce. 


Und um noch ein bisschen mehr zur deutschen Besserverdiener Dekadenz beizutragen – ein bisschen Blattgold obendrauf. Weil dieser Kuchen einfach so köstlich ist und ich dir ganz, ganz dringend rate ihn auszuprobieren, mach‘ ich noch schnell bei der Dezemberrunde von „ichbacksmir“ mit. Und weil man zwischen den Tagen doch immer so wenig Zeit hat, kannst du diesen feinen Kuchen auch ganz ohne Backofen zaubern – so hat die Gans noch Platz und du einen köstlichen Kuchen…na, wenn das mal nix is!



Für den Boden:

150 g Gewürzspekulatius
50 g Butter
½ TL Zimt

Für den Apfelkompott:

2 kleine Äpfel (z.B. Boskop)
¼ TL Zimt
1 TL brauner Zucker
2 TL Zitronensaft
1 EL Wasser

Für die Cheesecakecreme:

700 g Naturfrischkäse
90 g weißer Zucker
1 ½ TL Spekulatiusgewürz
11 g gemahlene Gelatine

Den Boden einer 18 cm Springform mit Backpapier auslegen. Die Butter in einen kleinen Topf geben und schmelzen. Den Spekulatius in einer Schüssel fein zerbröseln, mit Butter und Zimt vermischen. Die Masse in die Form geben und mit einem Esslöffel zu einem Boden andrücken. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Die Äpfel schälen, vierteln und in Würfel schneiden. Mit den übrigen Zutaten in einen kleinen Topf geben und etwa 10-15 Minuten köcheln lassen. Den Kompott erkalten lassen.



In der Zwischenzeit die Gelatine nach Packungsanweisung zubereiten. Die übrigen Zutaten für die Cheesecakecreme in einer zweiten Schüssel miteinander zu einer cremigen Masse verrühren. Zwei Esslöffel Cheesecakecreme zur Gelatine geben und sofort unterrühren. Restliche Creme dazu geben und alles gut verrühren. Den Apfelkompott in die Mitte des Keksbodens geben, dabei einen 2-3 cm breiten Rand frei lassen. Die Cheesecakecreme darüber geben und glatt streichen. Für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen. Mit einem scharfen Messer um die Springform fahren, dann den Kuchen heraus lösen. Wer möchte kann ihn nun nach Herzenslust mit Schokoladen-Karamellsauce (z.B. diese hier), noch mehr Spekulatius oder Blattgold (jaaah, Dekadenz pur, ich weiß…) dekorieren.




Have yourself a merry little christmas now,
MissFredaSofie♡




21 Dezember 2014

{Perfekt zum Weihnachtskaffee} Kleine Chai Gugelhupfe

Ich halt mal eben schnell die Welt an. Denn als ich heute Morgen so mit meinem Kaffee am Fenster stand und raus schaute, wurde mir erst bewusst, wie schnell das Jahr schon wieder vergangen ist. All die Menschen, die Stunden, all die Erinnerungen und Erlebnisse. Zu schnell vorbei. Die Vorweihnachtszeit ist an mir vorbei gerauscht wie ein ICE mit 260 km/h. Wenn ich nun die Augen aufschlage, fliegen die Bilder nur so an mir vorbei, dass mir fast schwindelig wird. Und in einer Woche ist alles schon wieder vorüber, dann kommt Silvester und bringt ein neues Jahr. Ich halte kurz inne. Schön ist's gewesen. 


 – Melancholie Ende –

Zum Weihnachtskaffee zeig ich euch heute noch ein ganz fixes Rezept, was einem keine Schweißperlen auf die Stirn treibt und trotzdem sehr gut ankommt. Und wer möchte, serviert einfach noch ein bisschen geschlagene Sahne mit etwas Zimt dazu…


 Zutaten für etwa 15 kleine Gugelhupfe:

Für den Teig:

225 g Butter
275 g brauner Zucker
2 Eier 
1 TL Vanillearoma
250 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
1 TL Zimt
2 Teebeutel Chaitee, im Mörser fein gemahlen

Für den Guss:

2 EL Milch
150 g Puderzucker
½ TL Zimt

geraspelte Schokolade


Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Die Butter und den braunen Zucker schaumig schlagen. Anschließend die Eier und das Vanillearoma hinzugeben und gut unterrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen in eine Schüssel geben und kurz unter den Teig rühren, bis es glatt ist.  Den Teig anschließend auf mehrere kleine Gugelhupfformen verteilen.
Im vorgeheizten Backofen für etwa 20 Minuten Goldbraun backen.
Die Zutaten für den Guss zusammenrühren und über die noch warmen Gugelhupfe geben. Mit gehackter Schokolade bestreuen (wer möchte).





Ich wünsche euch einen schönen 4. Adventsabend.

Liebst,
MissFredaSofie♡

16 Dezember 2014

Cinnamon Overdose for Christmas: Snicker Doodle Cookies

Heute geht es mal um ein Anliegen aus der Kategorie „first world problems“. Eine Frage, die mich irgendwie schon etwas länger beschäftigt. Wie bekommen all die ranken Food-Stylisten immer die tollen Fotos von all dem leckeren Essen hin, ohne dabei den sozial anerkannten BMI zu übersteigen? Nach meiner neusten Erkenntnis müssten ja eigentlich alle Foodstylisten und Fotografen kugelrund sein. Zumindest geht es mir so: Wenn ich Törtchen, Pralinen und Co fotografiere, landet immer mehr als eigentlich geplant in meinem Mund. Diese bahnbrechende Erkenntnis schoss mir am Morgen durch den Kopf, als ich gerade dabei war, die Bilder für den heutigen Post zu fotografieren. Heute geht’s nämlich um DEN Weihnachtskeks schlechthin.

Grundgedanke für das Rezept des Kekses: Die Weihnachtszeit ist das Hauptargument dafür, in alle mögliche Sachen ohne Ende überdimensional viel  Zimt reinzuknallen. Hab ich gemacht bei dem Keks. Und gebräunte Butter. Und zwei Sorten Zucker. Problem dabei: Es schmeckt auch noch so lecker, dass du nach einem Keks nicht aufhören kannst. Und deine Mitbewohner dich auch dann nicht komisch anschauen, wenn du innerhalb von 10 Minuten mit dem vierten Keks in der Hand durch die Wohnung streunst. Denn dein schuldbewusster Mitbewohner wird in der Zeit schon heimlich in die Küche gestratzt sein, um sich die verbliebenen Kekse aus der Dose zu mopsen.



Für den Teig*:                                                                                                 

250 g weiche Butter
100 g weißer Zucker
100 g brauner Zucker
2 Eier
350 g Mehl
2 TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz

Zum Wälzen:

3 EL weißer Zucker
3 TL Zimt

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Hälfte der Butter in einem kleinen Topf zerlassen und leicht bräunen. Das dauert einige Minuten, dabei aber immer aufpassen, dass die Butter nicht verbrennt. Vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen. Die andere Hälfte der Butter zusammen mit beiden Zuckersorten in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer dickschaumig aufschlagen, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat. Dann die gebräunte Butter dazugeben und die Mischung einige Minuten weiterschlagen, bis eine glatte Creme entsteht. Die beiden Eier gründlich einzeln unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen und esslöffelweise unter die Buttermischung rühren, bis ein glatter, fester Teig entsteht. Zucker und Zimt zum Wälzen gründlich miteinander in einer kleinen Schüssel vermischen. Aus dem Teig mit den Händen walnussgroße Portionen abnehmen und zu Kugeln formen. Die Teigkugeln rundherum in der Zucker-Zimt-Mischung wälzen und dann mit ausreichend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Teigkugeln mit Hilfe eines schweren Glases vorsichtig flachdrücken. Die Cookies auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen etwa 12 bis 15 Minuten backen.



Meine Küche duftet jetzt erst einmal ganz, ganz zauberhaft lecker nach Zimt und frischen Plätzchen...eure vielleicht ja auch?

Einen tollen Tag für euch.

Liebst,
MissFredaSofie♡

*Rezept von moey's kitchen

27 November 2014

Ein feines Pflaumen-Zimt Törtchen mit Vanilla-Bean Creme und Marshmallow Frosting {ichbacksmir}

Im Moment haben es mir mal wieder die kleinen Sachen im Leben angetan. Ein Lächeln von den Kollegen, ein freier Parkplatz nachmittags um fünf in der vollen Stadt, eine Tasse heiße Schokolade, das Gefühl der warmen Herbstsonne auf der Haut, der Duft von frischem Kaffee und gebackenen Köstlichkeiten. Da es heute also um Dinge geht, die man besonders lieb hat, gibt’s einen winterlichen Kuchen mit meinen Lieblingszutaten: Zimt, Kardamom, Vanille und Pflaumenmus. Oh, und Marshmallows dürfen im Winter auch nicht fehlen. Und da die liebe Clara von Tastesheriff die neue #ichbacksmir Runde eingeleitet hat, mit dem Aufruf, die Lieblingskuchen zu zeigen, passt dieser hier ganz gut ins Konzept, denke ich. An dieser Stelle ein kleines Dankeschön an Clara, dass es ich back’s mir trotz deines neu gewonnenen, turbulenten Familienlebens gibt!


Zutaten für ein 4  schichtiges Törtchen (18cm):

Für den Teig:

2 x dieses Bisquitrezept

Das Bisquitrezept mit doppelter Menge in einer Rührschüssel zubereiten. Bevor ihr das Eiweiß ganz zum Schluss unterhebt, gebt ihr noch zusätzlich ½ TL Kardamom, 1 TL Zimt  und 215 g Pflaumenmus in den Teig. Dann ganz normal nach Rezept backen und vollständig auskühlen lassen.



Für die Füllung:

500 g Margerquark
120 g Puderzucker
20 g Sahne
2 Vanilleschoten, das Mark davon
2 Päckchen Sahnesteif

Für die Vanilla-Bean Füllung feuchten Zutaten in einer Schüssel mit dem Rührstäben des Handrührgeräts verrühren, bis eine glatte, cremige Konsistenz erreicht ist. Ganz zum Schluss das Sahnesteif unterrühren und die Creme für 15 Minuten kalt stellen. Die zwei Tortenboden jeweils einmal gerade durchschneiden, so dass man vier gleich dicke Böden erhält. Die gekühlte Creme gleichmäßig auf die Böden streichen und diese zusammensetzen. Wer möchte, kann die Torte noch mit goldenem Zucker verzieren. Bis zum Servieren kühl lagern.



Für das Marshmallow-Frosting:

2 Eiweiß
75 g weißer Zucker

Die Eiweiße sehr steif schlagen (bis ein Messerschnitt sichtbar bleibt). Unter ständigem Weiterschlagen den Zucker einrieseln lassen und 2 Minuten unterrühren.
Das Frosting auf der Torte verstreichen und mit Hilfe eines Bunsenbrenners oder Flambierers leicht karamellisieren lassen.



Habt einen feinen Tag,
MissFredaSofie♡





26 November 2014

Hach, die Schweden mal wieder! Heute: Original schwedischer Glögg und Kanelbullar

Manchmal, an so grauen vorwinterlichen Tagen wie heute, wäre ich gern ganz weit weg in Schweden. Die Verbundenheit für Schweden hab ich definitiv von meinem Vater, der mir schon als kleines Kind von Pippi Långstrump, älg und Co erzählte. Zugegeben, Pippi Langstrumpf ist nichts Neues und die gibt es hier in Deutschland auch, aber als ich als kleiner Stöpsel mit Holzclogs, Leggins und einer überdemensional großen Lakritzpfeife durchs Langstrumpf-Dorf in Schweden marschierte, kam ich mir schon ziemlich einheimisch vor. Dazu noch blaue Auge und meine hellblonden Haare zu Zöpfen geflochten… - komm mehr Pseudo-Schwede geht nicht, oder? Aber auch die schöne Deko, die rot-weißen Häuschen und vor allem das Essen haben es mir angetan. Deshalb gibt’s heute, passend zur nahenden Winterzeit, einen kompletten Post mit schwedischem Glögg und Kanelbullar - nach schwedischen Rezepten, naturlig. Smaklig måltid!




(für circa 8 Portionen Glögg):

1l Rotwein
80ml Rum (oder Weinbrand)
100 g Zucker
1 Zimtstange
20 g frischen Ingwer
2 TL Kardamom Pulver
6 Gewürznelken
100 g Rosinen (optional)
50g geschälte Mandelstifte
eine große, unbehandelte Orange

Den frischen Ingwer in Scheiben schneiden. In einen Topf Rotwein mit Rum, Zucker, der Zimtstange und dem Kardamom-Pulver, dem frischen Ingwer und den Gewürznelken vermischen und zugedeckt bei kleiner Hitze langsam erwärmen, bis der Wein fast kocht. Vom Herd nehmen und am besten über Nacht (ansonsten 5-6 Stunden) ziehen lassen. Die Gewürze anschließend mit einer Schöpfkelle herausnehmen. Vor dem Servieren die Orange in Scheiben schneiden, mit den Rosinen und den Mandelstiften zum Glögg dazugeben und ihn zugedeckt bei kleiner Hitze für etwa 20 Minuten ziehen lassen. Den Glögg noch heiß in Bechern servieren.





Für 15-20 Kanelbullar:

Für den Teig:
445 g Mehl
1/4 TL Salz
70 g brauner Zucker
25 g frische Hefe
250 ml Milch
80 g Butter

Für die Füllung:
80 g zimmerwarme Butter
5 EL brauner Zucker
3 EL Zimt

Zum Bestreuen:
Hagelzucker

Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie geschmolzen ist. Die Milch dazugeben und die Mischung auf etwa 37°C (Fingertemperatur) erwärmen. Die Mischung darf nicht zu heiß werden oder kochen, da die Kanelbullar später nicht richtig aufgehen und trocken werden.
Mehl mit Salz und Zucker vermischen und eine Mulde in die Mitte formen. Hefe zerbröseln und hinein geben, dann langsam die Milch-Butter Mischung darauf füllen. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Wenn der Teig zu weich sein sollte, einfach noch ein wenig Mehl hinzugeben. Den Teig in eine Schüssel geben und an einem warmen Ort 90 Minuten gehen lassen. 
In der Zwischenzeit kannst du die Füllung vorbereiten. Dafür einfach die Butter mit dem Zucker und dem Zimt in einer kleinen Schale gut vermischen, bis eine glatte, braune Creme entsteht (am besten geht das mit einer Gabel).
Wenn die 90 Minuten um sind, den Teig aus der Schüssel nehmen, nochmals kräftig durchkneten und zu einem etwa 40 x 30 cm großem Rechteck ausrollen. Die Butter-Zimt Füllung mit einem Löffel oder Backpinsel dick auf dem Teig verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in 3-4 cm dicke Streifen schneiden. Die Kanelbullar mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzten, mit einem Küchentuch abdecken und für weitere 45 Minuten ruhen lassen. 
Nach etwa 25 Minuten den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Den Hagelzucker über die Kanelbullar streuen und im heißen Ofen 10-13 Minuten backen. 



Ha en bra dag!

Liebst,
MissFredaSofie♡

23 November 2014

Rezept für "Heiße Weiße" & ganz schön feines Apple Pie Spice

Guten Morgen. Ich bin der lebende, atmende Beweise dafür, dass man einen ganzen Tag damit verbringen kann, im Bett zu liegen, sich grummelnd über seine Rückenschmerzen zu beklagen und nichts, rein gar nichts zu machen. Okay, ich muss zugeben, ganz genau genommen stimmt das jetzt auch wieder nicht. Ich habe außerdem noch zwei Folgen Game of Thrones geguckt, eine halbe Packung Cornflakes verputzt und zwei Tassen heiße, weiße Schokolade geschlürft. So richtig cremig mit Milch und frisch geraspelter weißer Schokolade. Achja, ich möchte jetzt ja keine Loblieder über mich singen, aber trotz anfänglicher Demotivation habe ich es dann noch geschafft die zweite Tasse Schokolade erst genüsslich zu trinken, nachdem ich sie vor der Linse hatte. Zusammen mit dem köstlichsten kleinen Glücklichmacher, den du in der Vor-Adventszeit finden kannst. Here it comes: Apple Pie Spice. Schmeckt vom Ding her so, als wenn du gerade einen kompletten Apfelkuchen in dich hinein schaufeln würdest, wobei ich hier anmerken muss, dass ein Teelöffel weitaus weniger Kalorien hat, als ein ganzer Kuchen. Zucker muss ja auch mal was Gutes an sich haben, näch?


Und ja, tut mir aufrichtig Leid, aber der Apple Pie Spice ist von letzter Woche. Soviel Motivation war dann heute doch nicht mehr drin. Wäre auch ein wenig zu viel des Guten gewesen, es ist ja immerhin Wochenende. Aber schon angerichtet is es ja, ge? So mit ein bisschen Kakaopulver und einem Stückchen weißer Schokolade…ich verkriech mich dann mal wieder in meine Kuschelecke und lass euch noch schnell die Rezepte da.


Zutaten für ca. 500 g:

8 Äpfel mittlerer Größe 
450 g weißer Zucker
1 ½ TL Zimt
½ TL Kardamom
¼ TL Muskat
½ TL Piment
¼ TL Ingwer
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote

Den Backofen auf ca. 50 Grad Umluft vorheizen. Äpfel schälen und die Schale auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen für etwa 90 Minuten trocknen, bis die Apfelschalen knusprig sind.
Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Anschließend eine kleine Handvoll der getrockneten Apfelschalen in den Mörser geben und fein mahlen. Anschließend mit dem Zucker, einem TL Zimt, und den Gewürzen vermischen, in ein Glas geben und an einem kühlen, trockenen Ort lagern.
Und worüber streust du dir deine kleine Prise Glück? Wie wäre es mit Milchreis, Waffeln, Pfannkuchen, Kuchen oder Kekse, Punsch, Cappuccino, Kaiserschmarrn, Joghurt, Müsli,…


Heiße Weiße (für 2 große Tassen):

200 g weiße Schokolade
550 ml Milch
125 g Schlagsahne
1 EL Apple Pie Spice
zum Bestäuben:

Kakaopulver
Lebkuchengewürz
Schokoladenraspeln


Die Schlagsahne in einen Rührbecher geben und steif schlagen, beiseite stellen. Die Schokolade grob hacken. Milch in einem Topf kurz aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade mit einem Schneebesen einrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Den Apple Pie Spice einrühren und in Gläser füllen. Mit Sahne, Schokolade und Gewürzen dekorieren. 



Einen gemütlichen Sonntag euch,
MissFredaSofie♡

20 November 2014

Ein kleiner Wintertraum. Mit gezuckerten Cranberries und einer dekadenten Zimtcreme. You'll fall in Love.

Hinter der Kasse schaut mich die Kassiererin leicht genervt an. So ungefähr im gleichen Alter wie ich, nur solariumbraun getoastet, dazu 2 kg orangenes Make-Up im Gesicht, die Wimpern besser zusammen getuscht, als Spider Man seine Netze spannen kann. „Na, Sie sind aber auch voll mit der Weihnachtsbäckerei zugange, was? Ganz schön viel Süßkram haben Sie da.“ Während die platinblonde Blondine vor mir sehr offensichtlich ihren Kaugummi von der einen in die andere Backentasche schiebt, versuche ich meinen direkten Kommentar „Also eigentlich werden das 3 Bisquitschichten, Zimtcreme und gezuckerte Cranberries. Außerdem was geht Sie das an?!“ zu unterdrücken. Ich meine, was erwartet die Dame denn? Dass ich allen Ernstes 500 g Butter, 1000 g Zucker und Mehl, 300 g Marshmallows, 200 g Cranberries und 200 g weiße Schokolade abends zu Frauentausch weg futtere? Muss die ein verdrehtes Menschenbild haben.


Stattdessen fällt mein Kommentar eher in die alltäglich sozial akzeptierte Sparte: „Ja, Weihnachtsbäckerei find‘ ich total klasse.“ Während Miss Spiderman mir künstlich nachgrinst und ich hier innerlich noch über komische Menschenbilder nachdenke, gibt’s für euch jetzt erstmal das Rezept dieses leckeren Wintertörtchens. Wobei ich aber nicht garantieren kann, dass ihr den Rest der Zimtcreme direkt aus der Schüssel futtert und danach zufrieden grinsend mit einem kugelrunden Bäuchlein auf der Couch liegt.




Zutaten für ein 3 schichtiges Törtchen (18cm):

2 x dieses Bisquitrezept


Das Bisquitrezept mit doppelter Menge in einer Rührschüssel zubereiten. Bevor ihr das Eiweiß ganz zum Schluss unterhebt, gebt ihr noch zusätzlich 1/4 TL Kardamom und 1 TL Zimt in den Teig. Dann ganz normal nach Rezept backen und vollständig auskühlen lassen.



Zimtcreme & Dekoration:

110 g Butter
400 g Frischkäse
120 g weißer Zucker
1 ½ TL Zimt
2 Päckchen Sahnesteif

100 getrocknete Cranberries (oder frisch, wie ihr mögt)
1 Eiweiß
weißer Zucker zum Wälzen
wer möchte: Rosmarinzweige


Die Butter zusammen mit dem Frischkäse und dem Zucker zu einer glatten Masse verrühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Zimt und Sahnesteif vermischen und dazu geben, schnell verrühren, da sonst Klümpchen in der Creme entstehen. Die fertige Zimtcreme für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Tortenböden nacheinander mit der gekühlten Creme bestreichen, leicht aneinander drücken. Die restliche Creme zum Einstreichen der Torte verwenden. 

Für die gezuckerten Cranberries gebt ihr das Eiweiß in eine kleine Schüssel und heizt den Backofen auf 50°C Umluft vor. Die Cranberries in dem Eiweiß für etwa 10 Sekunden wenden, danach auf ein bezuckertes Backblech geben und im Zucker wälzen, bis die Beeren großzügig bedeckt sind. Den überschüssigen Zucker vom Backblech schütteln und die Beeren für etwa 90 Minuten im Ofen trocknen lassen. Zum Schluss das Törtchen mit den gezuckerten Beeren und Rosmarinzweigen dekorieren. 








Habt einen wundervollen Tag.

Liebst,
MissFredaSofie♡

02 November 2014

Wenn dir das Leben Saures gibt: Gönn dir was Süßes. Zum Beispiel diesen Traum aus Schokolade, Sahne und Cinnamon Spice

“100 days of happiness“. Ist jetzt seit einiger Zeit ein Hashtag auf Instagram und anscheinend der neuste, heiße Shit, bei dem jeder mitmachen muss. Das Streben nach Glück scheint mal wieder ganz groß in Mode gekommen zu sein und muss nach außen publiziert werden. Here comes the truth: Nur glücklich sein geht nicht. Wie oft rennen wir unserem vermeintlichen Glück hinterher? Und merken dann am Ende, dass das, was wir für das große Glück gehalten haben, eigentlich ein ziemlicher Reinfall war. Und wie oft machen wir andere dafür verantwortlich, dass wir unglücklich sind? Den Chef. Die um-halb-zwei-morgens-grölenden Nachbarn. Das Schicksal. Das Wetter. Die Kalorien im Schokoladenkuchen. Den blöden Kerl, der den letzten Parkplatz weggeschnappt hat. Aber betrachten wir das Ganze mal objektiv: Glück bekommt man nicht geschenkt. 


Glück ist auch eine Frage der eigenen Einstellung. Wenn ich mir selbst nie die Chance gebe, glücklich zu sein, dann werd ich´s auch niemals werden. Und wer immer nur dem ganz, ganz großem Glück hinterher jagt, immer darauf wartet, dass er genau jetzt die 15 Millionen im Lotto gewinnt, der übersieht womöglich, dass an vielen Stellen im Leben das Glück auf einen wartet. Denn wenn man gar nicht gezielt darauf achtet, dann liegt das Glück manchmal doch direkt vor einem und ist zum Greifen nah. 


Sei es das kleine Glück, das kleine Lächeln, dass du jemandem schenkst oder das dir geschenkt wird. Die warme Tasse Tee oder den frisch gepressten Orangensaft, der dir morgens ans Bett gebracht wird. Die Rückenmassage nach einem anstrengenden Arbeitstag. Das lang ersehnte Feierabendbier. Entspannte Abende mit Freunden und ganz viel Lachen. Durch den Herbstregen rennen und durch Pfützen springen. Oder einfach nur eine Umarmung. Heute kommt auch hier ein kleines Stück vom ganz großen Glück daher. Und zwar in Form dieser wunderbar cremigen, sahnigen, heißen Schokolade mit einem Hauch Zimt.



Hier also das Rezpt für dein ganz persönliches Glück (2 große Tassen):

600 ml fettarme Milch
100 g Zartbitterschokolade
½ TL gemahlenen Zimt 
100 ml Schlagsahne

Cacao Nibs, 
geraspelte Schokolade, 
Kakaopuler zum Bestäuben

Die Milch in einem Topf unter gelegentlichem Rühren erhitzen (nicht kochen lassen). Die Schokolade grob hacken und in der Milch unter Rühren mit einem Schneebesen auflösen. Wenn sich die Schokolade aufgelöst hat, den Zimt hinzugeben und alles auf kleiner Stufe ziehen lassen. Die Sahne steif schlagen (wenn du magst, kannst du sie in einen Spritzbeutel geben). Den Kakao heiß ausgespülte Tassen oder Gläser geben, mit Sahne (und was dir sonst noch lieb ist) verzieren.




Ich wünsch euch einen wunderschönen Sonntagabend!

Liebst,
MissFredaSofie♡