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27 Dezember 2014

Lecker ins neue Jahr mit Silvestermenü: Aperitif, Mini-Berliner, Brownie-Karamell Törtchen und Glitzer Cake Balls.

Nachdem ich nun die Feiertage mit ausgiebiger Gänse-Rotkohl-Saucen Schlacht (und gefühlten 10 kg mehr auf der Waage) mehr oder weniger erfolgreich hinter mich gebracht habe, geht es in großen Schritten auf das Jahresende zu. Passend hierzu geht heute bei dem Blog von Schwartau* mein kleines, süßes Silvestermenü für alle Zuckermäuler unter euch online. 



Wer also noch auf der Suche nach  den leckeren Leckereien ist, die das Warten auf das neue Jahr verkürzen und die Silvesterparty versüßen, hier geht's lang.




Habt einen schönen Tag ihr Lieben!

Liebst,
MissFredaSofie♡


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27 November 2014

Ein feines Pflaumen-Zimt Törtchen mit Vanilla-Bean Creme und Marshmallow Frosting {ichbacksmir}

Im Moment haben es mir mal wieder die kleinen Sachen im Leben angetan. Ein Lächeln von den Kollegen, ein freier Parkplatz nachmittags um fünf in der vollen Stadt, eine Tasse heiße Schokolade, das Gefühl der warmen Herbstsonne auf der Haut, der Duft von frischem Kaffee und gebackenen Köstlichkeiten. Da es heute also um Dinge geht, die man besonders lieb hat, gibt’s einen winterlichen Kuchen mit meinen Lieblingszutaten: Zimt, Kardamom, Vanille und Pflaumenmus. Oh, und Marshmallows dürfen im Winter auch nicht fehlen. Und da die liebe Clara von Tastesheriff die neue #ichbacksmir Runde eingeleitet hat, mit dem Aufruf, die Lieblingskuchen zu zeigen, passt dieser hier ganz gut ins Konzept, denke ich. An dieser Stelle ein kleines Dankeschön an Clara, dass es ich back’s mir trotz deines neu gewonnenen, turbulenten Familienlebens gibt!


Zutaten für ein 4  schichtiges Törtchen (18cm):

Für den Teig:

2 x dieses Bisquitrezept

Das Bisquitrezept mit doppelter Menge in einer Rührschüssel zubereiten. Bevor ihr das Eiweiß ganz zum Schluss unterhebt, gebt ihr noch zusätzlich ½ TL Kardamom, 1 TL Zimt  und 215 g Pflaumenmus in den Teig. Dann ganz normal nach Rezept backen und vollständig auskühlen lassen.



Für die Füllung:

500 g Margerquark
120 g Puderzucker
20 g Sahne
2 Vanilleschoten, das Mark davon
2 Päckchen Sahnesteif

Für die Vanilla-Bean Füllung feuchten Zutaten in einer Schüssel mit dem Rührstäben des Handrührgeräts verrühren, bis eine glatte, cremige Konsistenz erreicht ist. Ganz zum Schluss das Sahnesteif unterrühren und die Creme für 15 Minuten kalt stellen. Die zwei Tortenboden jeweils einmal gerade durchschneiden, so dass man vier gleich dicke Böden erhält. Die gekühlte Creme gleichmäßig auf die Böden streichen und diese zusammensetzen. Wer möchte, kann die Torte noch mit goldenem Zucker verzieren. Bis zum Servieren kühl lagern.



Für das Marshmallow-Frosting:

2 Eiweiß
75 g weißer Zucker

Die Eiweiße sehr steif schlagen (bis ein Messerschnitt sichtbar bleibt). Unter ständigem Weiterschlagen den Zucker einrieseln lassen und 2 Minuten unterrühren.
Das Frosting auf der Torte verstreichen und mit Hilfe eines Bunsenbrenners oder Flambierers leicht karamellisieren lassen.



Habt einen feinen Tag,
MissFredaSofie♡





20 November 2014

Ein kleiner Wintertraum. Mit gezuckerten Cranberries und einer dekadenten Zimtcreme. You'll fall in Love.

Hinter der Kasse schaut mich die Kassiererin leicht genervt an. So ungefähr im gleichen Alter wie ich, nur solariumbraun getoastet, dazu 2 kg orangenes Make-Up im Gesicht, die Wimpern besser zusammen getuscht, als Spider Man seine Netze spannen kann. „Na, Sie sind aber auch voll mit der Weihnachtsbäckerei zugange, was? Ganz schön viel Süßkram haben Sie da.“ Während die platinblonde Blondine vor mir sehr offensichtlich ihren Kaugummi von der einen in die andere Backentasche schiebt, versuche ich meinen direkten Kommentar „Also eigentlich werden das 3 Bisquitschichten, Zimtcreme und gezuckerte Cranberries. Außerdem was geht Sie das an?!“ zu unterdrücken. Ich meine, was erwartet die Dame denn? Dass ich allen Ernstes 500 g Butter, 1000 g Zucker und Mehl, 300 g Marshmallows, 200 g Cranberries und 200 g weiße Schokolade abends zu Frauentausch weg futtere? Muss die ein verdrehtes Menschenbild haben.


Stattdessen fällt mein Kommentar eher in die alltäglich sozial akzeptierte Sparte: „Ja, Weihnachtsbäckerei find‘ ich total klasse.“ Während Miss Spiderman mir künstlich nachgrinst und ich hier innerlich noch über komische Menschenbilder nachdenke, gibt’s für euch jetzt erstmal das Rezept dieses leckeren Wintertörtchens. Wobei ich aber nicht garantieren kann, dass ihr den Rest der Zimtcreme direkt aus der Schüssel futtert und danach zufrieden grinsend mit einem kugelrunden Bäuchlein auf der Couch liegt.




Zutaten für ein 3 schichtiges Törtchen (18cm):

2 x dieses Bisquitrezept


Das Bisquitrezept mit doppelter Menge in einer Rührschüssel zubereiten. Bevor ihr das Eiweiß ganz zum Schluss unterhebt, gebt ihr noch zusätzlich 1/4 TL Kardamom und 1 TL Zimt in den Teig. Dann ganz normal nach Rezept backen und vollständig auskühlen lassen.



Zimtcreme & Dekoration:

110 g Butter
400 g Frischkäse
120 g weißer Zucker
1 ½ TL Zimt
2 Päckchen Sahnesteif

100 getrocknete Cranberries (oder frisch, wie ihr mögt)
1 Eiweiß
weißer Zucker zum Wälzen
wer möchte: Rosmarinzweige


Die Butter zusammen mit dem Frischkäse und dem Zucker zu einer glatten Masse verrühren, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Zimt und Sahnesteif vermischen und dazu geben, schnell verrühren, da sonst Klümpchen in der Creme entstehen. Die fertige Zimtcreme für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Tortenböden nacheinander mit der gekühlten Creme bestreichen, leicht aneinander drücken. Die restliche Creme zum Einstreichen der Torte verwenden. 

Für die gezuckerten Cranberries gebt ihr das Eiweiß in eine kleine Schüssel und heizt den Backofen auf 50°C Umluft vor. Die Cranberries in dem Eiweiß für etwa 10 Sekunden wenden, danach auf ein bezuckertes Backblech geben und im Zucker wälzen, bis die Beeren großzügig bedeckt sind. Den überschüssigen Zucker vom Backblech schütteln und die Beeren für etwa 90 Minuten im Ofen trocknen lassen. Zum Schluss das Törtchen mit den gezuckerten Beeren und Rosmarinzweigen dekorieren. 








Habt einen wundervollen Tag.

Liebst,
MissFredaSofie♡

16 November 2014

Ein ziemlich schickes Ziegenkäsetörtchen. Mit frischen Feigen. Und den herbstlichsten Trauben und Nüssen. You'll fall in Love.

Also wenn man noch ein bisschen mit dem letzten bisschen Herbst angeben will, sind Nüsse und Feigen ja immer eine gute Idee. Dacht‘ ich mir so. War ich übrigens auch nicht die Einzige, denn als ich abends auf der Couch lag und mir (mal wieder) Bilder von tollen Torten auf Instagram anschaute, wollte ich auch eine tolle Torte. Das Gute daran, wenn man sich nur Bilder anschaut, ist, dass man das Rezept immer noch selbst entwickeln kann. Freda geht also in die Küche und sucht. Nicht alles da. Tja, Pech. Die Wochen sind vergangen und als ich neulich am Bodensee war und mir die Weinberge anschaute, kam mir ein genaues Bild in den Sinn. Also hab ich heute ein Rezept für einen saftigen Bisquitkuchen mit ein bisschen Schokolade ausgetüftelt.


Und nachdem ich selig grinsend mit schokoverschmiertem Gesicht und einem riesen Stück Torte auf der Couch lag, wollt ich auch eben nochmal das Rezept da lassen. Außerdem ist auf dem ziemlich dekadenten Törtchen immerhin noch ein bisschen Obst drauf, so lässt sich das gleich doch besser rechtfertigen…

Für ein 18cm Törtchen brauchst du:

dieses Bisquitrezept

3 EL Kakao
3 EL Milch

Den Bisquitteig nach dem Rezept zubereiten. In drei Teile teilen. (Entweder backst du nun in drei Springformen gleichzeitig oder nacheinander.) 
Tipp: du kannst auch drei runde Keksdosen mit 18cm Durchmesser nehmen. 
Den ersten Teil ohne weitere Zutaten in eine mit Backpapier ausgelegt Springform geben und backen. Zu dem zweitem Teil 1 El Kakao und 1 EL Milch geben und ebenfalls backen. Dem dritten Teil gibst du 2 El Kakao und 2 EL Milch hinzu. Die Bisquitböden vollständig auskühlen lassen, in der Zwischenzeit Belag und Creme vorbereiten.



Für die Creme brauchst du:

250 g Puderzucker
325 g Ziegenfrischkäse
250 g Mascarpone
1 Tütchen Sahnesteif

außerdem:

125 g Zartbitterschokolade
2 frische Feigen
1 Handvoll frische, blaue Weintrauben
Walnüsse, Pecanüsse (oder was du magst)

Für die Creme alle Zutaten in eine Schüsselgeben und mit dem Rührbesen des Mixers cremig aufschlagen. Die Bösen damit bestreichen und von dunkel nach hell zusammensetzen. Mit der restlichen Creme das Törtchen bestreichen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Schokolade fein hacken und über dem Wasserbad schmelzen lassen. Das Törtchen aus dem Kühlschrank nehmen, mit der Schokolade übergießen und mit Früchten und Nüssen dekorieren.




Ich wünsch euch einen gemütlichen Abend!

Liebst,
MissFredaSofie♡

14 Juni 2014

Ein cremiger Cheesecake auf dem luftigsten Bisquitboden & einer Menge frischer Sommerfrüchte {Let's cook together}

Ina, von …What Ina loves hat die neue Runde von „Let’s cook together“ eingeläutet. Das Thema diesmal ist "Fruchtalarm - dein liebster Sommerkuchen mit Früchten der Saison!". Hm, na endlich mal ein Thema, zu dem mir, ohne groß Nachzudenken, etwas auf die Schnelle einfällt. Schnell zum nächsten Erdbeerfeld gehüpft, 2 kg Erdbeeren gepflückt und mit einem Mini-Anteil diese wunderbare Sommertorte dekoriert. Hach! Was ich mit dem Rest angestellt habe, seht ihr auch ganz bald. Wer also Erdbeeren mag, sollte hier demnächst öfter vorbei schauen. Nun sende ich euch aber erst einmal das Rezept für den luftigsten Bisquitboden, der je meinem Backofen entsprungen ist, kombiniert mit einer deliziös-cremigen Cheesecake Füllung…



Für den Bisquitboden einer 18cm Springform:

2 Eier, getrennt
1 EL kaltes Wasser
85 g Zucker
40 g Mehl
40 g Speisestärke
½ TL Backpulver

Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Papier auslegen. (Bitte nicht den Boden oder den Rand der Springform einfetten, da der Teig sonst beim Backen abrutscht!)
Die Eiweiß und das kalte Wasser mit einem Mixer zu sehr steifem Schnee schlagen. Er soll luftig und zugleich fest genug sein, so dass ein Messerschnitt darin sichtbar bleibt. Die Hälfte des Zuckers unter ständigem Weiterschlagen langsam einrieseln lassen, bis sich dieser aufgelöst hat. Die Eigelb mit restlichem Zucker schaumig rühren und dann auf niedrigster Stufe unter die Eiweißmasse ziehen, bis vom Eigelb nichts mehr zu sehen ist.



Das Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und sieben, zur Eimasse geben und mit einem großen Schneebesen kurz unterheben. Dabei nicht rühren, sondern den Schneebesen durch beide Schichten ziehen, über der Handkante abschlagen und neu ansetzen.
Die Masse sofort in die Springform füllen und glattstreichen und im vorgeheizten Ofen etwa 30-35 Minuten backen. Den Tortenboden mit einem Messer vorsichtig vom Formrand lösen. Springformrand entfernen und den Tortenboden auf ein Kuchengitter stürzen. Papier abziehen und den Tortenboden vollständig auskühlen lassen.


Für die Füllung:

300 g Frischkäse
250 g Mascarpone
Saft einer halben Zitrone
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Mark einer Vanilleschote
9 g Gelantine (oder 6 Blatt)

Früchte der Saison als Dekoration

Für die Füllung den Frischkäse mit der Mascarpone in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät glatt rühren. Zitronensaft, Zucker und Vanillezucker hinzugeben und unterrühren. Die Vanilleschote längs einritzen, das Mark heraus kratzen und kurz unter die Masse mischen. Die Gelantine nach Packungsanleitung zubereiten. Drei Esslöffel von der Käsemasse abnehmen, zu der Gelantine geben, schnell verrühren. Dann die restliche Masse dazugeben und alles vermischen. Einen Tortenring um den Bisquitboden legen und die Käsemasse darauf verteilen und glatt streichen. Für etwa 4 Stunden in den Kühlschrank stellen, bis sich die Masse gefestigt hat. Vor dem Servieren die Torte mit Früchten der Saison dekorieren.


Ich wünsch' euch einen tollen Start ins Wochenende!

Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

16 Mai 2014

Ein ganz opulenter Sommer-Schokoladenkuchen mit frischen Himbeeren, Erdbeeren, Waldmeister und weißer Schokolade ...Hach.

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die es gerade so schön machen – oder so ähnlich. Irgendwie hatte ich die letzten Tage meinen persönlichen Leitsatz und Antrieb verloren. Gestern stand ich also ungelogen 20 Minuten in der Küche, starrte Rührschüsseln und Mixer an und dabei raus kam: Naja nichts. Irgenwie habe ich mich nicht aufraffen können irgendwas zu tun – wie die letzten 10 Tage auch. „Mh, muss wohl am Wetter liegen…“ – mein Unterbewusstsein tippt sich zwar bei diesem Satz lachend an die Stirn, aber was soll’s. Heute Morgen also in Erwartung ähnlicher Depression aufgestanden und was ist: Sonne scheint, Himmel ist blau, ich habe gute Laune und bin voller Ideen. Äh, ja. Haken wir das mal ab unter Wechseljahrsbeschwerden mit fast Anfang 20. Hat’s alles schon gegeben – bestimmt – irgendwo.



Sitze ich also mit meinem Muttertier am Frühstückstisch und blätter in den neusten Home, Cook & Living Magazinen: „Du sag‘ mal Mama, woher bekommt man eigentlich um diese Zeit frischen Waldmeister her?“ „Bei uns aus’m Garten.“ Was, wie jetzt? Da wächst sowas? Tatsache. Zwar noch nie bewusst wahrgenommen (genauso wenig wie den Bärlauch, den ich dieses Jahr freudestrahlend im Garten „gefunden“ habe), aber er war da. Also „Juhu“ & „Aha“-Erlebnis in einem gehabt und eine leckeren Sommerkuchen gebacken. Ja, so kann man die Faulheit nach den schriftlichen Prüfungen auch vertreiben. Und was soll ich sagen, funktioniert hat das Ganze auch noch. Holladiewaldfee.


Für eine 18 cm Durchmesser Springform: 

1 Ei
200 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
300 ml Milch
120 ml Sonnenblumenöl
50 g gehackte Vollmilchschokolade

150 g weiße Schokolade
Waldmeistersahne (Rezept hier)
frische Beeren und Waldmeister



Den Backofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Springform mit 18cm fetten, mit Backpapier auslegen. Das Ei mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen. Abwechselnd das Öl und die Mehlmischung zum Teig hinzugeben und alles glatt rühren. Zum Schluss die Milch unterrühren. Die gehackte Schokolade kurz mit einem Löffel unterheben und den Teig in die Backform geben. Für etwa 50 Minuten backen und dann vollständig auskühlen lassen. Die weiße Schokolade hacken und im Wasserbad zum Schmelzen bringen – anschließend über den Kuchen geben. Wenn die Schokolade ausgehärtet ist, einen Klecks Waldmeistersahne auf den Kuchen geben und mit frischen Beeren, Waldmeister und Schokolade dekorieren. Mit Puderzucker bestäuben.



Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

23 Februar 2014

Zitronen-Cheesecake mit Guter Laune und Frühlingsgefühlen (& Zitronensauce, wer möchte)


Ist das Wetter draußen nicht einfach ein Traum? Ich habe langsam so wirklich das Gefühl, dass meine Laune manchmal stark Wetter abhängig zu sein scheint - ist es draußen nass, grau und kalt, geht es mir auch dementsprechend. Aber wenn die Sonne scheint, die Himmel hellblau mit kleinen Tupfenwolken ist und die Temperaturen auch noch mitspielen, blühe ich so richtig auf.
So wie jetzt. Ich liebe den Frühling und vor allem die schönen Blumen, die er mit sich bringt: Tulpen! Für mich sind sie die idealen Frühlingsboten und am liebsten hab ich sie in weiß - einfach, schlicht, aber trotzdem wunderschön.
Um in meiner Küche nun auch etwas Frühlingsstimmung zu verbreiten, wollte ich etwas Frisches und leicht Farbliches zaubern:


Aus der Idee ist dann ein Non-Bake-Cheesecake mit Butterkeksboden und Zitronencreme entstanden. Mhh...
Den Duft von Zitronen hab ich schon immer klasse gefunden so frisch, fruchtig, sauer - einfach lecker. Und da Cheesecake einer meiner Lieblingskuchen ist (egal ob Non-Bake-Cake oder Käsetorte - hauptsache Käsekuchen!) ging es ab in die Küche und ran an die Schüsseln.


Für eine 26cm Ø Springform braucht ihr:

320 g Butterkekse (Weizen oder Vollkorn, je nach gusto)
150 g Butter

14g Gelantine (bzw. 8 Blatt)
750g Magerquark
11g geriebene Zitronenschale
150g  Zucker
2 Tropfen Zitronenaroma
1 EL Zitronensaft
1 EL Milch

1 Zitrone, den Saft davon
2 Tropfen Zitronenaroma
1 EL Zucker

Eine 26cm Ø Springform mit Backpapier auslegen. Die Butterkekse in eine Plastiktüte geben und mit dem Nudelholz vorsichtig zerkleinern. Die Butter in einem Topf auf niedriger Stufe zum schmelzen bringen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Anschließend die Kekskrümel in einer Schüssel mit der flüssigen Butter vermischen. Das Butter-Keks-Gemisch auf den Boden der Springform geben und mit Hilfe eines Esslöffels gut andrücken. Den Boden 2 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen, damit er aushärten kann.


Für die Käsecreme den Magerquark mit der Zitronenschale, dem Zucker, Zitronensaft, der Milch und dem Zitronenaroma zu einer glatten Masse verrühren. Die Gelantine nach Packungsanweisung für kalte Speisen zubereiten. Zwei Esslöffel der Käsecreme zu der Gelantine geben und verrühren. Dann den Rest der Creme hinzufügen, zu einer glatten Masse vermischen und auf den Butterkeksboden geben. 
Die Torte für etwa 4 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen. 
In der Zwischenzeit für die Zitronensauce den Saft einer Zitrone auspressen und zusammen mit dem Zucker und dem Zitronenaroma in einem Topf erhitzen. Je nach gusto noch zwei Tropfen gelbe Lebensmittelfarbe hinzugeben, dann wird es etwas farbenfroher. Die Sauce im Kühlschrank abkühlen lassen und vor dem servieren über den Kuchen geben.


Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag!


Liebe Grüße,
MissFredaSofie ♡


10 Februar 2014

Mein erstes Rezept für euch & eine Hochzeitstorte zur Goldenen Hochzeit




Der heutige (und allererste!) Post ist zwei ganz bestimmten Personen gewidmet: Monika und Kurt. Ich kenne die Zwei schon seit ich ganz klein bin und nun haben sie vor Kurzem ihre Goldene Hochzeit gefeiert. Zu diesem Anlass habe ich es mir nicht nehmen lassen, den beiden den Nachmittagskaffee zu versüßen - und zwar mit dieser Torte! Sie besteht aus drei Schichten Vanillebiskuit, einer Himbeer-Vanillecreme Füllung und weißer Schokoladenganache. Das ganze ist abschließend noch in weißen Vanillefondant gehüllt. 



Für eine 18cm Ø Springform

260 g Mehl 
270 g Zucker
3 gestrichene TL Backpulver
1 Prise Salz
80 g Butter
200 ml Milch
2 Eier
1 TL Vanilleextrakt

das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote


Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 18cm Ø Springform fetten und mit Backpapier auskleiden. Den Zucker und die Butter schaumig rühren, dann die Eier hinzugeben und weiter rühren, bis eine cremige Masse entsteht. Das Mehl mit dem Salz und Backpulver mischen. Dann die Mehlmischung und die Milch zufügen. Anschließen das Vanillemark und den Vanilleextrakt dazugeben und gut verrühren.
Den Kuchen im Backofen etwa 60 Minuten goldbraun backen (Stäbchenprobe). 
Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Mit einem scharfen Messer waagerecht in drei Teile schneiden.

Für die Füllung

50 g Himbeeren (frisch oder TK)
300 ml Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
3 EL Zucker
400 ml Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
3 Blatt Gelatine

Die Himbeeren (auftauen lassen und) pürieren. Beiseite stellen. Die Milch mit dem Zucker und dem Vanillepuddingpulver aufkochen lassen. Auf Zimmertemperatur erkalten lassen. Mit einem Rührbesen die Sahne und den Vanillezucker unterrühren. Die Gelatine in Wasser einweichen, ausdrücken und die Creme-Mischung dazugeben. Den ersten Tortenbosen mit Vanillecreme einstreichen und das gesamte Himbeerpürree darauf verteilen.
Den zweiten Boden einstreichen und den Dritten aufsetzen.


Für die Ganache

250g weiße Kuvertüre
120 ml Sahne

Die Kuvertüre hacken. Die Sahne auf niedriger Stufen erwärmen (nicht kochen lassen) und die Kuvertüre darin schmelzen. Vollständig auskühlen lassen. Mit einer Palette die Torte ganz damit einstreichen und 2 Stunden kalt stellen. 
Danach könnt ihr mit dem Eindecken der Torte weitermachen: Hierfür habe ich Fondant mit Vanillegeschmack von 'SatinIce' verwendet.
Zum Schluss kann die Torte noch nach Herzenslust verziert werden. 


So und nun werden wir zum Abschluss mal etwas poetisch und gefühlsbetont: Eine Heirat ist immer eine große Sache und ein riesen Schritt. Ein Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Vielleicht heute sogar noch mehr, als in der zur der Zeit, wo meine Eltern geheiratet haben. Heutzutage ist Vieles anders, die Menschen leben viel schneller und es gibt viel mehr und andersartige Probleme, denen man sich stellen muss. Eine Heirat hat so viele Facetten: Sie hat mit bedingungsloser Liebe, Respekt und Vertrauen zu tun – und natürlich mit einem ganz kleinen wenig Unsicherheit. Der Unsicherheit, dass man sich nun den Rest seines Lebens an diesen einen Menschen binden möchte – und sooft hört, das dies nicht klappt. Natürlich ist es eine großes Herausfordung den Partner und sein Verhalten in allen Lebenslagen zu akzeptieren – doch was ist schon leicht? Trotzdem denke ich, dass es dieses Risiko allemal wert ist. Allein um herauszufinden, dass es bei einem selbst nicht so ist. Und man ein Stückchen vom Glück eingeschlossen in einem Marmeladenglas verewigen kann. Denn ist es nicht im Endeffekt immer die Liebe, die Menschen selbst in den finstersten Zeiten immer wieder zueinander finden lässt?

Mit diesen Worten verabschiede ich mich nun und wünsche euch allen einen wunderbaren Wochenstart.

Liebe Grüße,
MissFredaSofie ♡