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09 Februar 2015

Zu Gast bei Maria mit einem köstlichen Wintersoulfood: Spaghetti mit Pfifferlingen und Speck in einer Parmesan-Sahnesauce

Heute blogge ich mal nicht hier, sondern in einem anderen Terretorium. Für die liebe Maria von "Ich bin mal kurz in der Küche" habe ich nämlich einen kleinen Blogpost geschrieben. Passend zum grauen Februarwetter gibt's leckeres Soulfood in Form von Spaghetti mit einer köstlichen Sauce. Wer das Rezept haben möchte, schaut doch gern mal bei Maria vorbei. Ich hab da mal was vorbereitet...




Habt einen schönen Wochenstart!

Liebst,
MissFredaSofie♡

26 November 2014

Hach, die Schweden mal wieder! Heute: Original schwedischer Glögg und Kanelbullar

Manchmal, an so grauen vorwinterlichen Tagen wie heute, wäre ich gern ganz weit weg in Schweden. Die Verbundenheit für Schweden hab ich definitiv von meinem Vater, der mir schon als kleines Kind von Pippi Långstrump, älg und Co erzählte. Zugegeben, Pippi Langstrumpf ist nichts Neues und die gibt es hier in Deutschland auch, aber als ich als kleiner Stöpsel mit Holzclogs, Leggins und einer überdemensional großen Lakritzpfeife durchs Langstrumpf-Dorf in Schweden marschierte, kam ich mir schon ziemlich einheimisch vor. Dazu noch blaue Auge und meine hellblonden Haare zu Zöpfen geflochten… - komm mehr Pseudo-Schwede geht nicht, oder? Aber auch die schöne Deko, die rot-weißen Häuschen und vor allem das Essen haben es mir angetan. Deshalb gibt’s heute, passend zur nahenden Winterzeit, einen kompletten Post mit schwedischem Glögg und Kanelbullar - nach schwedischen Rezepten, naturlig. Smaklig måltid!




(für circa 8 Portionen Glögg):

1l Rotwein
80ml Rum (oder Weinbrand)
100 g Zucker
1 Zimtstange
20 g frischen Ingwer
2 TL Kardamom Pulver
6 Gewürznelken
100 g Rosinen (optional)
50g geschälte Mandelstifte
eine große, unbehandelte Orange

Den frischen Ingwer in Scheiben schneiden. In einen Topf Rotwein mit Rum, Zucker, der Zimtstange und dem Kardamom-Pulver, dem frischen Ingwer und den Gewürznelken vermischen und zugedeckt bei kleiner Hitze langsam erwärmen, bis der Wein fast kocht. Vom Herd nehmen und am besten über Nacht (ansonsten 5-6 Stunden) ziehen lassen. Die Gewürze anschließend mit einer Schöpfkelle herausnehmen. Vor dem Servieren die Orange in Scheiben schneiden, mit den Rosinen und den Mandelstiften zum Glögg dazugeben und ihn zugedeckt bei kleiner Hitze für etwa 20 Minuten ziehen lassen. Den Glögg noch heiß in Bechern servieren.





Für 15-20 Kanelbullar:

Für den Teig:
445 g Mehl
1/4 TL Salz
70 g brauner Zucker
25 g frische Hefe
250 ml Milch
80 g Butter

Für die Füllung:
80 g zimmerwarme Butter
5 EL brauner Zucker
3 EL Zimt

Zum Bestreuen:
Hagelzucker

Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie geschmolzen ist. Die Milch dazugeben und die Mischung auf etwa 37°C (Fingertemperatur) erwärmen. Die Mischung darf nicht zu heiß werden oder kochen, da die Kanelbullar später nicht richtig aufgehen und trocken werden.
Mehl mit Salz und Zucker vermischen und eine Mulde in die Mitte formen. Hefe zerbröseln und hinein geben, dann langsam die Milch-Butter Mischung darauf füllen. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Wenn der Teig zu weich sein sollte, einfach noch ein wenig Mehl hinzugeben. Den Teig in eine Schüssel geben und an einem warmen Ort 90 Minuten gehen lassen. 
In der Zwischenzeit kannst du die Füllung vorbereiten. Dafür einfach die Butter mit dem Zucker und dem Zimt in einer kleinen Schale gut vermischen, bis eine glatte, braune Creme entsteht (am besten geht das mit einer Gabel).
Wenn die 90 Minuten um sind, den Teig aus der Schüssel nehmen, nochmals kräftig durchkneten und zu einem etwa 40 x 30 cm großem Rechteck ausrollen. Die Butter-Zimt Füllung mit einem Löffel oder Backpinsel dick auf dem Teig verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in 3-4 cm dicke Streifen schneiden. Die Kanelbullar mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzten, mit einem Küchentuch abdecken und für weitere 45 Minuten ruhen lassen. 
Nach etwa 25 Minuten den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Den Hagelzucker über die Kanelbullar streuen und im heißen Ofen 10-13 Minuten backen. 



Ha en bra dag!

Liebst,
MissFredaSofie♡

02 November 2014

Wenn dir das Leben Saures gibt: Gönn dir was Süßes. Zum Beispiel diesen Traum aus Schokolade, Sahne und Cinnamon Spice

“100 days of happiness“. Ist jetzt seit einiger Zeit ein Hashtag auf Instagram und anscheinend der neuste, heiße Shit, bei dem jeder mitmachen muss. Das Streben nach Glück scheint mal wieder ganz groß in Mode gekommen zu sein und muss nach außen publiziert werden. Here comes the truth: Nur glücklich sein geht nicht. Wie oft rennen wir unserem vermeintlichen Glück hinterher? Und merken dann am Ende, dass das, was wir für das große Glück gehalten haben, eigentlich ein ziemlicher Reinfall war. Und wie oft machen wir andere dafür verantwortlich, dass wir unglücklich sind? Den Chef. Die um-halb-zwei-morgens-grölenden Nachbarn. Das Schicksal. Das Wetter. Die Kalorien im Schokoladenkuchen. Den blöden Kerl, der den letzten Parkplatz weggeschnappt hat. Aber betrachten wir das Ganze mal objektiv: Glück bekommt man nicht geschenkt. 


Glück ist auch eine Frage der eigenen Einstellung. Wenn ich mir selbst nie die Chance gebe, glücklich zu sein, dann werd ich´s auch niemals werden. Und wer immer nur dem ganz, ganz großem Glück hinterher jagt, immer darauf wartet, dass er genau jetzt die 15 Millionen im Lotto gewinnt, der übersieht womöglich, dass an vielen Stellen im Leben das Glück auf einen wartet. Denn wenn man gar nicht gezielt darauf achtet, dann liegt das Glück manchmal doch direkt vor einem und ist zum Greifen nah. 


Sei es das kleine Glück, das kleine Lächeln, dass du jemandem schenkst oder das dir geschenkt wird. Die warme Tasse Tee oder den frisch gepressten Orangensaft, der dir morgens ans Bett gebracht wird. Die Rückenmassage nach einem anstrengenden Arbeitstag. Das lang ersehnte Feierabendbier. Entspannte Abende mit Freunden und ganz viel Lachen. Durch den Herbstregen rennen und durch Pfützen springen. Oder einfach nur eine Umarmung. Heute kommt auch hier ein kleines Stück vom ganz großen Glück daher. Und zwar in Form dieser wunderbar cremigen, sahnigen, heißen Schokolade mit einem Hauch Zimt.



Hier also das Rezpt für dein ganz persönliches Glück (2 große Tassen):

600 ml fettarme Milch
100 g Zartbitterschokolade
½ TL gemahlenen Zimt 
100 ml Schlagsahne

Cacao Nibs, 
geraspelte Schokolade, 
Kakaopuler zum Bestäuben

Die Milch in einem Topf unter gelegentlichem Rühren erhitzen (nicht kochen lassen). Die Schokolade grob hacken und in der Milch unter Rühren mit einem Schneebesen auflösen. Wenn sich die Schokolade aufgelöst hat, den Zimt hinzugeben und alles auf kleiner Stufe ziehen lassen. Die Sahne steif schlagen (wenn du magst, kannst du sie in einen Spritzbeutel geben). Den Kakao heiß ausgespülte Tassen oder Gläser geben, mit Sahne (und was dir sonst noch lieb ist) verzieren.




Ich wünsch euch einen wunderschönen Sonntagabend!

Liebst,
MissFredaSofie♡

31 Mai 2014

Ein herrlich lockerer Apfelkuchen mit extra großen Apfelstückchen und Zitronen-Zimt-Guss

Apfel geht ja eigentlich immer. Egal ob Apfelmus, im Pfannkuchen (oder auf Hipsterdeutsch nur noch: Pancakes) oder halt in Muffins oder Kuchen. Außerdem haben Äpfel für mich immer etwas Kindheitsmäßiges an sich – also jetzt rein positiv. Meine Oma hat nämlich mit Äpfeln zu jeder Jahreszeit immer alles Mögliche angestellt und genau aus diesem Grund bin ich auch so ein Apfelkind. Mein erster Kuchen war übrigens auch mit Äpfeln. Also sagen wir mal besser mein erster Versuch von einem Kuchen, hust. Damals war ich nämlich 3 ½ Jahre und mixte in der Küche munter drauf los. Das, was die Zwergversion von mir meiner Oma dann anschließend präsentierte, war eine ungenießbare Version von Zucker, Apfelresten, Milch, Mehl – aber wenigstens war die Farbe mit der eines schmackhaften Teiges zu vergleichen. Zum Glück kann ich jetzt sagen, dass der Bäckerteil des Ganzen sich nun mehr gebessert hat und meine Kuchen mittlerweile auch genießbar sind!


Da meine letzte Bäckerei mit Äpfeln schon viel zu lange zurückliegt, wenn man mal die kleinen Apple-Pies außer Acht lässt, musste es heute also zwangsläufig mal wieder etwas mit Äpfeln sein. Mal ganz davon abgesehen, dass Äpfel nicht nur wunderbar zum Herbst passen, sondern auch zum Sommeranfang. Achja und Apfelkuchen ist eine echte Soulfood-Schönheit. Besonders lauwarm und mit ein bisschen Vanilleeis. Oder einfach einem Glas Milch und Füße hoch auf der Couch. 

Zutaten für eine 25cm Kastenform:

3 Äpfel (je circa 150g Gesamtgewicht, ich habe Elstar genommen)
1 EL Zucker
1 TL Zimt

160g weiche Butter
1 Prise Salz
200 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl

100 g Puderzucker
½ TL Zimt
2 EL Zitronensaft


Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenkuchenform mit 25 cm Länge mit Backpapier auslegen (oder fetten und mit Gries ausstreuen). Das Backpapoer erleichtert das Herauslösen des Kuchens aus der Form, da er sehr locker wird und man ihn so nicht stürzen muss.
Die Äpfel schälen, vierteln und in kleine Würfel á 1 ½ cm schneiden. Zusammen mit dem Zucker und dem Zimt in eine kleine Schüssel geben und alles gut vermischen, 15 Minuten ziehen lassen. Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Das Mehl sieben und in zwei Schüben unter den Teig geben, glatt rühren. Die Apfelstücke samt dem entstandenen Zucker-Vanille-Sirup unter den Teig ziehen. Den Teig in die vorbereitete Backform geben, glatt streichen und für etwa 60-70 Minuten goldbraun im Ofen backen. Nach der Backzeit den Kuchen für etwa 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Den Puderzucker mit dem Zitronensaft und Zimt verrühren und über den noch warmen Kuchen geben. Den Kuchen komplett auskühlen lassen – oder wie ich, lauwarm genießen.


Liebe Grüße und einen schönen Samstag!
MissFredaSofie♡

12 April 2014

Oh my...: Zimtschnecken mit Dulce de Leche und Vanille-Macadamia-Karamell Eis

Hach ja, das Leben kann manchmal gar nicht so einfach sein. Oder so ähnlich. Es gibt ja immer viele Situationen, in denen man sich, ganz der deutsche Moralaptostel-Bürger, überaus korrekt verhält… und naja – dann gibt es da die Situationen, in denen man sich einfach nur noch ein Loch graben möchte. Ich glaube jeder hat so eine Liste in seinem Kopf, wo die kleinen Fauxpas und alltäglichen Fehltritte und Fettnäpfchen aufgelistet sind. Bei mir hat sich inzwischen auch so eine Liste angesammelt.
Platz 1 belegt danach nach wie vor: Madame geht durch die Nachbarschaft spazieren und entdeckt hinter einer ziemlich lichten Hecke ein kleines Kätzchen im Vorgarten eines Hauses. Och wie niedlich. „Hallo du kleines, putziges Etwas…Na, wie heißt du denn?...“ Und so weiter. (Breiten wir das an dieser Stelle bitte auf einen gefühlten 5-minütigen Monolog mit einer Katze aus.) Bis Madame schlussendlich bemerkt, dass da an einem Kaffeetisch eine komplette Familie im Garten sitzt und sie ungläubig anstarrt. Ups. Typisch Ich.




Dicht gefolgt von Platz 2: Madame am Flughafen endlich zurück aus London. Das Smartphone hat endlich wieder Internet-/ und Netzempfang, also wird direkt einmal Whatsapp gecheckt und die Mutter angerufen. Heftig tief in ein Gespräch vertieft, zur Gepäckausgabe spurten, einen Koffer greifen und in Richtung Ausgang laufen. Von einem charmanten Herrn angesprochen werden, der den gleichen Koffer hat und seinen gerne zurück hätte. Auch ich.
Bevor ich mir jetzt hier komplett und unwiderruflich eine Grube buddele, kommt hier ein Soulfood Rezept, welches schöner nicht sein könnte. Heute gibt es Zimtschnecken, Kanelsnegle, Kanelbullar oder so erklärt: eingerollter Hefeteig mit Butter bestrichen und mit Zimt-Zucker bestreut. Lecker.



Für den Hefeteig (ergibt ca. 8-10 Schnecken): 

75 g Butter
250 ml Milch
25 g frische Hefe
75 g Zucker
½ TL Salz
500 g Mehl

Für die Füllung:

35 g Butter
4 EL brauner Zucker
2 gestrichene TL Zimt

Die Milch auf circa 40 Grad erwärmen, dann die Hefe einrühren. Die Butter schmelzen lassen. Anschließend dann die geschmolzene Butter unterrühren und den Zucker und das Salz hinzugeben. Am Schluss das Mehl hinzfügen und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Teig mit einem Handtuch abdecken und 30 – 40 min gehen lassen. Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Die Butter schmelzen und den teig damit bestreichen. Den Zucker mit dem Zimt vermischen und über den Hefeteig streuen. Den Teig waagerecht in etwa 5-6 cm breite Streifen schneiden und diesen dann zu Schnecken ausrollen. Die Schnecken dann etwa für 25-30 Minuten goldbraun backen. 


Für Zuckermäuler wie mich ist Dulche de Leche als Topping genau das Richtige. Alternativ könnt ihr auch die Karamellcreme von Bonne Maman verwenden. Wenn ihr die Creme selber herstellen wollt, braucht ihr einfach nur eine Dose gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen). Ihr legt einen Topf mit einem Geschirrhandtuch aus, entfernt das Etikett der Dose, stellt diese in den Topf und bedeckt sie mit Wasser. Das Ganze lasst ihr dann für etwa zwei Stunden auf mittlerer Stufe kochen, dabei immer darauf achten, dass die Dose immer vollständig mit Wasser bedeckt ist. Nach der Kochzeit die Dose samt Inhalt abkühlen und die Dulce de Leche in ein steriles Glas umfüllen. 
Für das Eis habe ich einfach Bourbon-Vanille Eis von der Marke mit der Möve verwendet und es eine viertel Stunde antauen lassen. Dann gebt ihr einfach 4 Esslöffel der Dulche de Leche dazu. Wenn ihr mögt, könnt ihr jetzt noch 5 Esslöffel Macadamia Nüsse fein hacken und diese ebenfalls unterheben. Das Eis nochmal kurz in den Froster geben, bis es eine cremige Konsistenz hat. 



Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

03 April 2014

Hunger auf den Sommer: Schaumsuppe vom Spargel mit Croûtons

Kennt ihr das? Es gibt die Art von Essen, welche man als kleines Kind schon gerne gegessen hat und nach dem man sich ständig die Finger geschleckt hat. Und dann gibt es noch die Art von Essen, bei der man schon vom bloßen Namen eine Gänsehaut bekommen hat. Habt ihr’s? Ja. Gut. Bei mir war das damals Spargel. Allein schon die Ankündigung meiner Mutter, dass es diesen bald wieder geben wird, löste Würgreiz bei mir aus und ich hatte als Fünfjährige das intensive Bedürfnis samt Kuscheldecke und Lieblingskeksen in mein Gartenhaus zu ziehen. Das hat sich jetzt mittlerweile geändert, weil ich a) zu groß für das Gartenhaus bin und ich mich b) mit Spargel angefreundet habe und ihn jetzt sehr gerne esse die Spargelzeit jetzt kaum noch abwarten kann. So ist auch diese leckere Suppe entstanden, denn ich konnte einfach nicht widerstehen, als mich der Spargel in der Gemüseabteilung anlachte.



Zutaten für 4 Personen:

750 g Spargel
1 L Wasser
1 TL Zucker
¼ TL Salz
220 ml Sahne
¾ EL Gemüsebrühe (Pulver)
Salz, Pfeffer
frische Petersilie

150 g Weißbrot (am besten ganz frisches vom Bäcker)
5 EL Butter

Den Spargel abwiegen, waschen, schälen und die Enden abscheiden. Die Petersilie kalt abspülen und sehr fein hacken. Das Weißbrot in Würfel scheiden. Die Butter in eine Pfanne geben und schmelzen lassen, dann die Brotwürfel darin anbraten. Auf einen Teller mit Küchenkrepp geben, damit die Butter abtropfen kann und abkühlen lassen.


1 Liter Wasser mit dem Zucker und dem Salz in einen Topf geben und aufkochen lassen. Wenn das Wasser kocht, den Spargel dazu geben und darin garen. (Der Spargel ist fertig, wenn man mit einer Gabel hinein sticht und er ganz leicht wieder davon hinab gleitet.) Die Sahne zum Spargel und dem Wasser geben und aufkochen lassen. Danach die Suppe mit einem Pürierstab pürieren. Einen zweiten Topf bereitstellen und die Suppe durch ein Sieb streichen, damit die Strunken aus der Suppe gefiltert werden. Die Mischung erneut aufkochen lassen und die Gemüsebrühe dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und 1 Esslöffel gehackte Petersilie dazu geben. Mit dem Pürierstab die Suppe noch einmal kräftig pürieren, sodass sich Schaum auf der Oberfläche bildet. Die Suppe auf Teller füllen und mit den Croûtons anrichten.


Liebe Grüße, 

MissFredaSofie♡


11 März 2014

Soulfood: Pasta mit Krabben in Parmesan-Sahnesauce


Ein ausgedehnter Spaziergang am Meer ist für mich ein Gute-Laune-Garant. Die wunderbare Kombination von Meeresrauschen, dem salzigem Duft des Wassers und Bewegung tut mir immer gut und macht meinen Kopf frei. Ich könnte stundenlang am Strand lang laufen und einfach nur dem Wasser zusehen. Ich liebe es, wenn die Möwen kreischen, der Wind meine Haare zerzaust und die Wellen seicht kommen und gehen. Hier kann ich komplett abschalten und mal weniger 2.0, sondern komplett 1.0 sein. Da kommen die angenehmen Gedanken doch ganz von selbst. Am Sonntag war ich seit langer Zeit mal wieder an der See und fand es richtig wunderbar. Der Himmel war endlos strahlend blau, das einzig Weiße daran, waren ab und an mal ein paar Flugzeugspuren. Herrlich! Die Märzsonne hatte schon richtig Kraft und ich habe mich direkt mal ein wenig auftanken lassen. Dazu das Rauschen des Wassers - ich glaube ich muss nicht mehr dazu sagen. Das heutige Rezept ist ein wenig von der Nordsee inspiriert, aber seht selbst…



Zutaten für 2 Personen: siehe oben 

Die Spaghetti im Salzwasser al dente kochen. Die Scharlotte schälen und ganz fein hacken. Olivenöl in eine Pfanne geben und die Scharlotte darin goldgelb anbraten, mit der Sahne ablöschen. Parmesan, Petersilie und Krabben hinzugeben und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Spaghetti in die Pfanne geben und mit der Soße vermengen. 


Direkt auf Teller geben und mit geriebenem Parmesan bestreuen. Wer möchte, kann die Spaghetti noch mit ein wenig Zitrone abschmecken.


Ich wünsche euch einen schönen Dienstag!
Liebe Grüße,
MissFredaSofie
♡

28 Februar 2014

Soulfood: Flammkuchen mit Ziegenkäse, Äpfeln, roten Zwiebeln & Rosmarin


So kann's geh'n: Vor ein paar Tagen war ich noch voll und ganz davon überzeugt, dass der Frühling nun endlich angefangen hat. Naja, also als ich heute Morgen von einem grauen Himmel und Nieselregen (das richtige "Hamburger Schietwetter" à la Februar also) begrüßt wurde, sah das Ganze dann schon wieder etwas anders aus. Aber was soll man da machen? Richtig, was Leckeres kochen! Also habe ich ein wenig in meiner "Soulfood" Abteilung gestöbert und habe dann auch was Feines entdeckt. Dabei rausgekommen ist ein Flammkuchen - etwas abgewandelt vom Originalrezept, aber herzhaft lecker!


Flammkuchen - oder auch Flammekueche, Flammwaie, Elsässisch Flammekueche oder original französisch Tarte flambée - ist eine Spezialität mit langer Tradition aus dem Elsass, der benachbarten Pfalz und Baden. Seinen Namen hat der Flammkuchen von den noch lodernden Flammen, wenn er in den Ofen geschoben wurde. Ursprünglich wurde der Flammkuchen als Test im Ofen gebacken, um die Temperatur für das anschließende Brot backen zu messen. Wenn er zu schnell dunkel wurde, musste der Ofen noch abkühlen. Brauchten der Flammkuchen zu lange, musste noch Holz nachgelegt werden. Wie dem auch sei, wichtig ist: Ein richtiger Elsässer Flammkuchen muss einen dünnen, knusprigen Boden haben, leicht säuerlich schmecken und natürlich frisch aus dem Ofen auf den Tisch kommen. Egal ob nun traditionell mit Speck, Zwiebeln und Schmand oder in abgewandelter Form mit Lachs, Äpfeln, Lauch … Hauptsache es schmeckt! 


Für 2 Personen braucht ihr:

20 g Hefe, frisch
150 ml lauwarmes Wasser
250 g Mehl
7 EL Olivenöl
1 Prise Salz
150 g Ziegenfrischkäse
1 EL Milch
1 Apfel
1 mittelgroße rote Zwiebel
Rosmarin, frisch
Ziegenkäserolle (200g)
Pfeffer
Salz

Die Hefe und das Wasser schnell miteinander verrühren. Dann das Mehl, das Olivenöl und das Salz hinzugeben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Danach die Teigschüssel abdecken und an einem warmen Ort ca. 45 Minuten lang quellen lassen. Den Backofen auf 200°C Ober- / Unterhitze vorheizen.
Den Ziegenfrischkäse mit der Milch verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Flammkuchenteig dünn ausrollen und die Ziegenkäsecreme darauf verteilen.
Die Äpfel mit einem Entkerner vom Kerngehäuse befreien. Die Zwiebel schälen und zusammen mit dem Apfel in hauchdünne Scheiben hobeln. Die Ziegenkäserolle in Scheiben schneiden. Den Flammkuchen mit Apfel- und Zwiebelringen, sowie Ziegenkäse belegen. Den Rosmarin waschen, abtupfen und je nach gusto über den Flammkuchen verteilen.
Dann Pfeffern und für ca. 12 Minuten auf unterer Schiene im Backofen backen.


Ich wünsche euch einen wunderbaren Start ins Wochenende!


Liebe Grüße,
MissFredaSofie ♡