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30 Dezember 2014

Über meine Sucht alles nachzumachen, was lecker aussieht. Und zwei leckere Fingerfood Ideen für die Silvesterparty.

Eines ist mir heute mal wieder bewusst geworden: Ich sollte wirklich ganz, ganz dringend damit aufhören, meine Abende damit zu verbringen mir Bilder auf Pinterest, Instagram oder ähnlichen Plattformen anzuschauen. Zumal ich dabei nicht – wie normale Menschen es tun – Bilder von schönen Inneneinrichtungen, Modetrends oder anderen Wichtigkeiten im Leben suche, sondern ausschließlich nach Essen. Man könnte also schon fast behaupten, dass ich unter Fresssucht leide. Oder der zwanghaften Eigenschaft alles nachzubacken oder kochen, was in irgendeiner Art und Weise hübsch angerichtet oder dekoriert ist. Macht man ein bisschen Glitzer drauf oder passt es grade in die Jahreszeit, kann man mich damit sofort kriegen.


Und so enden die Tage meistens damit, dass ich mit zwei vollen Tüten aus dem Butlers komme und mir wieder irgendwelche Teller, Tassen oder ach so besondere Untersetzer kaufen musste. Heute ist der Hintergrund mal ein wenig schlich gehalten und meinen abendlichen Fresswahn kann ich damit weg argumentieren, dass morgen Silvester ist und ich euch unbedingt noch diese Fingerfood Köstlichkeiten zeigen wollte. Und das der Hintergrund so aussieht, als hätte ich zu viel Hobbit geguckt, lassen wir mal außer Acht, ja? Bitte danke.




Parmesan Häppchen (15 Stück):

1 Rolle frischen Blätterteig aus dem Kühlregal
1 Eigelb
75 g frisch geriebenen Parmesan

Den Blätterteig aus der Packung nehmen und entrollen. Mit Hilfe eines kleinen Glases Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Eiweiß vom Eigelb trennen. Die Kreise mit dem Eigelb bestreichen und mit Parmesan bestreuen. Für etwa 15 Minuten goldbraun backen.



Apple-Pie-Fries (50 Stück):

1 Rolle frischen Blätterteig aus dem Kühlregal
4 EL Zimt-Zucker Mischung
100 g Apfelmus

Den Blätterteig entrollen und den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Mit Hilfe eines Pastaschneiders etwa 1cm dicke Fries schneiden. Die Fries mit dem Apfelmus bestreichen und dann mit der Zimt-Zucker Mischung bestreuen. Im heißen Ofen für circa 8-10 Minuten backen. Dazu schmeckt auch Karamellsauce oder Eis ganz ausgezeichnet. 



Habt einen schönen Abend.

Liebst,
MissFredaSofie♡

22 Dezember 2014

Geheimtipp für die Festtage: Spekulatius Cheesecake mit Bratapfelfüllung {ichbacksmir}

Pssst. Bist du auch noch auf der Suche…? Dann könntest du hier möglicherweise genau richtig gelandet sein. Zumindest, wenn du nach dem perfekten kleinen Kuchen für den Weihnachtsabend oder für die köstlichen Tage zwischen den Jahren Ausschau hälst. Denn dieser zauberhafte Kuchen gibt dir alles, was du zum Glücklich sein brauchst: Einen knusprig buttrigen Spekulatiusboden, eine süß-saure Bratapfelfüllung, umhüllt von einer Spekulatius Cheesecakecreme, getoppt mit Schokoladen-Karamellsauce. 


Und um noch ein bisschen mehr zur deutschen Besserverdiener Dekadenz beizutragen – ein bisschen Blattgold obendrauf. Weil dieser Kuchen einfach so köstlich ist und ich dir ganz, ganz dringend rate ihn auszuprobieren, mach‘ ich noch schnell bei der Dezemberrunde von „ichbacksmir“ mit. Und weil man zwischen den Tagen doch immer so wenig Zeit hat, kannst du diesen feinen Kuchen auch ganz ohne Backofen zaubern – so hat die Gans noch Platz und du einen köstlichen Kuchen…na, wenn das mal nix is!



Für den Boden:

150 g Gewürzspekulatius
50 g Butter
½ TL Zimt

Für den Apfelkompott:

2 kleine Äpfel (z.B. Boskop)
¼ TL Zimt
1 TL brauner Zucker
2 TL Zitronensaft
1 EL Wasser

Für die Cheesecakecreme:

700 g Naturfrischkäse
90 g weißer Zucker
1 ½ TL Spekulatiusgewürz
11 g gemahlene Gelatine

Den Boden einer 18 cm Springform mit Backpapier auslegen. Die Butter in einen kleinen Topf geben und schmelzen. Den Spekulatius in einer Schüssel fein zerbröseln, mit Butter und Zimt vermischen. Die Masse in die Form geben und mit einem Esslöffel zu einem Boden andrücken. Für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Die Äpfel schälen, vierteln und in Würfel schneiden. Mit den übrigen Zutaten in einen kleinen Topf geben und etwa 10-15 Minuten köcheln lassen. Den Kompott erkalten lassen.



In der Zwischenzeit die Gelatine nach Packungsanweisung zubereiten. Die übrigen Zutaten für die Cheesecakecreme in einer zweiten Schüssel miteinander zu einer cremigen Masse verrühren. Zwei Esslöffel Cheesecakecreme zur Gelatine geben und sofort unterrühren. Restliche Creme dazu geben und alles gut verrühren. Den Apfelkompott in die Mitte des Keksbodens geben, dabei einen 2-3 cm breiten Rand frei lassen. Die Cheesecakecreme darüber geben und glatt streichen. Für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen. Mit einem scharfen Messer um die Springform fahren, dann den Kuchen heraus lösen. Wer möchte kann ihn nun nach Herzenslust mit Schokoladen-Karamellsauce (z.B. diese hier), noch mehr Spekulatius oder Blattgold (jaaah, Dekadenz pur, ich weiß…) dekorieren.




Have yourself a merry little christmas now,
MissFredaSofie♡




23 November 2014

Rezept für "Heiße Weiße" & ganz schön feines Apple Pie Spice

Guten Morgen. Ich bin der lebende, atmende Beweise dafür, dass man einen ganzen Tag damit verbringen kann, im Bett zu liegen, sich grummelnd über seine Rückenschmerzen zu beklagen und nichts, rein gar nichts zu machen. Okay, ich muss zugeben, ganz genau genommen stimmt das jetzt auch wieder nicht. Ich habe außerdem noch zwei Folgen Game of Thrones geguckt, eine halbe Packung Cornflakes verputzt und zwei Tassen heiße, weiße Schokolade geschlürft. So richtig cremig mit Milch und frisch geraspelter weißer Schokolade. Achja, ich möchte jetzt ja keine Loblieder über mich singen, aber trotz anfänglicher Demotivation habe ich es dann noch geschafft die zweite Tasse Schokolade erst genüsslich zu trinken, nachdem ich sie vor der Linse hatte. Zusammen mit dem köstlichsten kleinen Glücklichmacher, den du in der Vor-Adventszeit finden kannst. Here it comes: Apple Pie Spice. Schmeckt vom Ding her so, als wenn du gerade einen kompletten Apfelkuchen in dich hinein schaufeln würdest, wobei ich hier anmerken muss, dass ein Teelöffel weitaus weniger Kalorien hat, als ein ganzer Kuchen. Zucker muss ja auch mal was Gutes an sich haben, näch?


Und ja, tut mir aufrichtig Leid, aber der Apple Pie Spice ist von letzter Woche. Soviel Motivation war dann heute doch nicht mehr drin. Wäre auch ein wenig zu viel des Guten gewesen, es ist ja immerhin Wochenende. Aber schon angerichtet is es ja, ge? So mit ein bisschen Kakaopulver und einem Stückchen weißer Schokolade…ich verkriech mich dann mal wieder in meine Kuschelecke und lass euch noch schnell die Rezepte da.


Zutaten für ca. 500 g:

8 Äpfel mittlerer Größe 
450 g weißer Zucker
1 ½ TL Zimt
½ TL Kardamom
¼ TL Muskat
½ TL Piment
¼ TL Ingwer
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote

Den Backofen auf ca. 50 Grad Umluft vorheizen. Äpfel schälen und die Schale auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen für etwa 90 Minuten trocknen, bis die Apfelschalen knusprig sind.
Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Anschließend eine kleine Handvoll der getrockneten Apfelschalen in den Mörser geben und fein mahlen. Anschließend mit dem Zucker, einem TL Zimt, und den Gewürzen vermischen, in ein Glas geben und an einem kühlen, trockenen Ort lagern.
Und worüber streust du dir deine kleine Prise Glück? Wie wäre es mit Milchreis, Waffeln, Pfannkuchen, Kuchen oder Kekse, Punsch, Cappuccino, Kaiserschmarrn, Joghurt, Müsli,…


Heiße Weiße (für 2 große Tassen):

200 g weiße Schokolade
550 ml Milch
125 g Schlagsahne
1 EL Apple Pie Spice
zum Bestäuben:

Kakaopulver
Lebkuchengewürz
Schokoladenraspeln


Die Schlagsahne in einen Rührbecher geben und steif schlagen, beiseite stellen. Die Schokolade grob hacken. Milch in einem Topf kurz aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade mit einem Schneebesen einrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Den Apple Pie Spice einrühren und in Gläser füllen. Mit Sahne, Schokolade und Gewürzen dekorieren. 



Einen gemütlichen Sonntag euch,
MissFredaSofie♡

05 September 2014

Der Spätsommer lässt grüßen. Heute mit kleinen Blätterteigtartes mit Apfel, Karamell und Walnuss

Irgendwie macht mich der Spätsommer immer etwas nachdenklich und melancholisch. Wenn ich mit meiner Tasse Lieblingstee am Fenster sitze und so in den Regen gucke, dann komm ich mir manchmal total alt vor. Aus irgendeinem Grund steigt dann so ein Gefühl in mir auf, was ich alles schon erlebt habe und wie sehr ich doch im letzen Jahr gealtert bin. Ich glaube, das liegt mitunter am Abitur. Vorher war man immer noch auf eine Art und Weise „Kind“, und nun? Ist man wie ein kleiner Vogel aus dem Nest geplumst und sitzt leicht benommen am Boden, ohne genau zu wissen, was eigentlich passiert ist. Manchmal wünsche ich mir dann die Zeit zurück, in der man sich noch um nichts zu sorgen brauchte.


Wo die schwierigste Entscheidung war, ob man sich nun das Fahrrad oder die tolle Puppe zum Geburtstag wünscht. Stundenlang darüber nachgegrübelt hat, warum man eigentlich keine Gummibärchen und Kekse zum Frühstück essen soll (dabei schmecken die doch so gut). Das Nutella-Glas heimlich aus der Küche stibitzt hat, um den Eltern zu beweisen, dass man es doch mit einem Löffel leer essen kann – und danach mit Bauchschmerzen auf dem Bett zu liegen. Hachja. Meine Kindheitserinnerung zum Spätsommer, gilt nach wie vor dem Duft von Frischgebackenem mit Äpfeln aus dem eigenen Garten. Und da ich heute mal wieder das Gefühl habe, zu erwachsen zu sein, gibt’s was Süßes zum Frühstück. So.


Blätterteigtartes mit Apfel (für etwa 8-9 Stück):

1 Rolle frischen Blätterteig
3-4 kleine Äpfel
3 EL brauner Zucker
2 EL Zuckerrübensirup
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 Handvoll Walnüsse
5 EL Karamellcreme (z.B. Bonne Mamam)

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, ein Muffinblech mit Butter ausfetten. Den Blätterteig ausrollen, und kleine Kreise (ca. 7-8cm Durchmesser) ausstechen, in die Form legen und den Boden mit einer Gabel leicht einstechen. Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden.


Dabei die frisch geschnittenen Stücke in eine kleine Schale geben und mit dem Zitronensaft mischen, damit sie nicht braun anlaufen. Die fertigen Würfel mit dem Zucker und dem Rübensirup mischen, 10 Minuten ziehen lassen. Die Apfelstücke gleichmäßig auf die Tartes verteilen und im Backofen für etwa 15 Minuten goldbraun backen. Mit Karamellcreme beträufeln und mit Walnüssen garnieren.



Ich wünsche euch einen wunderbaren Freitag und den tollsten Start ins Wochenende!

Habt es fein,
MissFredaSofie♡

31 Mai 2014

Ein herrlich lockerer Apfelkuchen mit extra großen Apfelstückchen und Zitronen-Zimt-Guss

Apfel geht ja eigentlich immer. Egal ob Apfelmus, im Pfannkuchen (oder auf Hipsterdeutsch nur noch: Pancakes) oder halt in Muffins oder Kuchen. Außerdem haben Äpfel für mich immer etwas Kindheitsmäßiges an sich – also jetzt rein positiv. Meine Oma hat nämlich mit Äpfeln zu jeder Jahreszeit immer alles Mögliche angestellt und genau aus diesem Grund bin ich auch so ein Apfelkind. Mein erster Kuchen war übrigens auch mit Äpfeln. Also sagen wir mal besser mein erster Versuch von einem Kuchen, hust. Damals war ich nämlich 3 ½ Jahre und mixte in der Küche munter drauf los. Das, was die Zwergversion von mir meiner Oma dann anschließend präsentierte, war eine ungenießbare Version von Zucker, Apfelresten, Milch, Mehl – aber wenigstens war die Farbe mit der eines schmackhaften Teiges zu vergleichen. Zum Glück kann ich jetzt sagen, dass der Bäckerteil des Ganzen sich nun mehr gebessert hat und meine Kuchen mittlerweile auch genießbar sind!


Da meine letzte Bäckerei mit Äpfeln schon viel zu lange zurückliegt, wenn man mal die kleinen Apple-Pies außer Acht lässt, musste es heute also zwangsläufig mal wieder etwas mit Äpfeln sein. Mal ganz davon abgesehen, dass Äpfel nicht nur wunderbar zum Herbst passen, sondern auch zum Sommeranfang. Achja und Apfelkuchen ist eine echte Soulfood-Schönheit. Besonders lauwarm und mit ein bisschen Vanilleeis. Oder einfach einem Glas Milch und Füße hoch auf der Couch. 

Zutaten für eine 25cm Kastenform:

3 Äpfel (je circa 150g Gesamtgewicht, ich habe Elstar genommen)
1 EL Zucker
1 TL Zimt

160g weiche Butter
1 Prise Salz
200 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl

100 g Puderzucker
½ TL Zimt
2 EL Zitronensaft


Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Kastenkuchenform mit 25 cm Länge mit Backpapier auslegen (oder fetten und mit Gries ausstreuen). Das Backpapoer erleichtert das Herauslösen des Kuchens aus der Form, da er sehr locker wird und man ihn so nicht stürzen muss.
Die Äpfel schälen, vierteln und in kleine Würfel á 1 ½ cm schneiden. Zusammen mit dem Zucker und dem Zimt in eine kleine Schüssel geben und alles gut vermischen, 15 Minuten ziehen lassen. Für den Rührteig die Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen. Nach und nach die Eier unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Das Mehl sieben und in zwei Schüben unter den Teig geben, glatt rühren. Die Apfelstücke samt dem entstandenen Zucker-Vanille-Sirup unter den Teig ziehen. Den Teig in die vorbereitete Backform geben, glatt streichen und für etwa 60-70 Minuten goldbraun im Ofen backen. Nach der Backzeit den Kuchen für etwa 10 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Den Puderzucker mit dem Zitronensaft und Zimt verrühren und über den noch warmen Kuchen geben. Den Kuchen komplett auskühlen lassen – oder wie ich, lauwarm genießen.


Liebe Grüße und einen schönen Samstag!
MissFredaSofie♡

17 März 2014

Holy moly! Apple Pie im Apfel: Mal ganz anders, aber superlecker!

Mal so ganz realistisch betrachtet ist der Apfel nicht umsonst das Lieblingsobst schlechthin. Rund 15,5 kg Äpfel futtert der Durchschnitts-Deutsche pro Jahr. Nicht schlecht, oder? Und da ich bemerkt habe, dass sich die letzten Posts irgendwie alle um das Herzhafte gedreht haben, kommt jetzt mal wieder was Süßes für Zwischendurch. Oder mal besser ausgedrückt: Der Hingucker auf jeder Kaffeetafel! Ich präsentiere also heute das wirklich leckerlichste, feinste Äpfelchen, welches mir seit langer Zeit zwischen meine Beißer gekommen ist: Apple Pie im Apfel mit Zuckerkruste. Und Zimt. Und Frühlingsstimmung. Und natürlich einem wohligen Gefühl im Bauch, welches sich nach dem ausgiebigen schnabulieren dieser Köstlichkeit in der Magengrube breit macht! Hach...


Zutaten für 2 Apple Pies:

25 g Butter
50 g Mehl
15 g brauner Zucker
1 EL Wasser

2 Äpfel (z.B. Granny Smith)
1 EL Zitronensaft
2 EL brauner Zucker
1 EL braunen Zuckerrübensirup
½ TL Zimt, gemahlen

Puderzucker zum Bestäuben


Die Butter mit dem Mehl, dem Zucker und dem Wasser zu einem Mürbteig verkneten. Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Äpfel waschen und das Kerngehäuse mit einem Entkerner entfernen. Danach mit einem scharfen Messer das restliche Fruchtfleisch des Apfels entfernen - diesen also bis auf einen schmalen Rand komplett aushöhlen. Das Fruchtfleisch sofort in eine kleine Schüssel geben und mit dem Zitronensaft vermischen, damit es nicht braun wird. Den braunen Zucker, den Zuckerrübensirup und den Zimt hinzugeben und alles gut vermengen. Die Füllung wird nun in die ausgehöhlten Äpfel gegeben.


Den Mürbteig etwa 3 mm dick ausrollen und in Streifen schneiden. Diese dann gitterförmig über den Apfel legen und die Länge der Größe der Öffnung entsprechend kürzen. Die Äpfel dann im vorgeheizten Ofen etwa 25 Minuten backen. Leicht abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.


Ich wünsch' euch einen tollen Wochenstart!

Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

28 Februar 2014

Soulfood: Flammkuchen mit Ziegenkäse, Äpfeln, roten Zwiebeln & Rosmarin


So kann's geh'n: Vor ein paar Tagen war ich noch voll und ganz davon überzeugt, dass der Frühling nun endlich angefangen hat. Naja, also als ich heute Morgen von einem grauen Himmel und Nieselregen (das richtige "Hamburger Schietwetter" à la Februar also) begrüßt wurde, sah das Ganze dann schon wieder etwas anders aus. Aber was soll man da machen? Richtig, was Leckeres kochen! Also habe ich ein wenig in meiner "Soulfood" Abteilung gestöbert und habe dann auch was Feines entdeckt. Dabei rausgekommen ist ein Flammkuchen - etwas abgewandelt vom Originalrezept, aber herzhaft lecker!


Flammkuchen - oder auch Flammekueche, Flammwaie, Elsässisch Flammekueche oder original französisch Tarte flambée - ist eine Spezialität mit langer Tradition aus dem Elsass, der benachbarten Pfalz und Baden. Seinen Namen hat der Flammkuchen von den noch lodernden Flammen, wenn er in den Ofen geschoben wurde. Ursprünglich wurde der Flammkuchen als Test im Ofen gebacken, um die Temperatur für das anschließende Brot backen zu messen. Wenn er zu schnell dunkel wurde, musste der Ofen noch abkühlen. Brauchten der Flammkuchen zu lange, musste noch Holz nachgelegt werden. Wie dem auch sei, wichtig ist: Ein richtiger Elsässer Flammkuchen muss einen dünnen, knusprigen Boden haben, leicht säuerlich schmecken und natürlich frisch aus dem Ofen auf den Tisch kommen. Egal ob nun traditionell mit Speck, Zwiebeln und Schmand oder in abgewandelter Form mit Lachs, Äpfeln, Lauch … Hauptsache es schmeckt! 


Für 2 Personen braucht ihr:

20 g Hefe, frisch
150 ml lauwarmes Wasser
250 g Mehl
7 EL Olivenöl
1 Prise Salz
150 g Ziegenfrischkäse
1 EL Milch
1 Apfel
1 mittelgroße rote Zwiebel
Rosmarin, frisch
Ziegenkäserolle (200g)
Pfeffer
Salz

Die Hefe und das Wasser schnell miteinander verrühren. Dann das Mehl, das Olivenöl und das Salz hinzugeben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Danach die Teigschüssel abdecken und an einem warmen Ort ca. 45 Minuten lang quellen lassen. Den Backofen auf 200°C Ober- / Unterhitze vorheizen.
Den Ziegenfrischkäse mit der Milch verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Flammkuchenteig dünn ausrollen und die Ziegenkäsecreme darauf verteilen.
Die Äpfel mit einem Entkerner vom Kerngehäuse befreien. Die Zwiebel schälen und zusammen mit dem Apfel in hauchdünne Scheiben hobeln. Die Ziegenkäserolle in Scheiben schneiden. Den Flammkuchen mit Apfel- und Zwiebelringen, sowie Ziegenkäse belegen. Den Rosmarin waschen, abtupfen und je nach gusto über den Flammkuchen verteilen.
Dann Pfeffern und für ca. 12 Minuten auf unterer Schiene im Backofen backen.


Ich wünsche euch einen wunderbaren Start ins Wochenende!


Liebe Grüße,
MissFredaSofie ♡