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08 Februar 2015

Über das Leben 1.0 und einem versunkenen Birnenkuchen mit gesalzener Crunch Karamellsauce

Kennt ihr noch die Zeit von diesen dicken Nokia Telefonen? Mit schwarz-grün Display und Snake als einziges Spiel drauf? Die Zeit, wo man so 3 oder 4 Wochen, bis auf die Notfall Sms, kein Geld auf dem Handy hatte? Und sowieso hat man sich dann dreimal überlegt, ob man diese letzten 13 Cent jetzt wirklich opfern soll und wenn ja, wie zur Hölle man das Ganze jetzt auf nur 100 Zeichen begrenzen soll. Und wenn du erst abends, oder am nächsten Tag geantwortet hast, hat das auch niemanden gejuckt. Dachte keiner, dass du irgendwo im Straßengraben liegst oder grad mit dem bestem Kumpel schläfst. Eher so „Ach, die hat bloß schon wieder kein Geld auf’m Handy.“


Wenn’s dich allerdings zu der Zeit richtig erwischt hat, dann gab’s zu der „Kein Geld auf dem Handy“-Zeit auch noch eine Woche PC Verbot, weil du erst um 18.15 Uhr und nicht um 18.00 Uhr zu Hause warst. Ernste Sache, da waren nämlich schon die Straßenlaternen an. Abgeschottet von der Außenwelt also. Blieb nur noch der Weg, in der Schule Nachrichten auf Diddl Blätter zu kritzeln und sie der Freundin in den Ranzen zu schieben. Heute ist das alles so selbstverständlich. „Zuletzt online“ hier, „schreibt“ da, „gelesen um 16.24 Uhr“. Wann kommt die Funktion „Hat grad einfach keinen Bock zu antworten“?


Teilweise ist die Überwachung schlimmer als das FBI. Mein Handy ist häufig leise, meistens weil ich’s nach der Arbeit vergesse auf laut zu stellen, ist also manchmal so ne Sache mich zu erreichen. Oder ich grad sehe, dass mein Bus kommt, wenn ich grad die whatsapp Nachricht lese. Und dann später im Bus vergesse zurückzuschreiben. Vielleicht ist es also manchmal ganz gut, das Teil in die Ecke zu pfeffern, 1.0 zu realisieren und zu merken, dass dieser verschwommene Rand um das Ding das Leben ist. 




Für eine 24cm Kastenform:

130 g Butter
100 g Mehl
3 EL gemahlene Walnüsse
2 TL Backpulver
½ TL Meersalz
210 g Zucker
2 Birnen
1 Päckchen Vanilleextrakt
¼ TL Kardamom
3 Eier
125 ml Milch


gehackte Walnüsse
½ TL Salz
1 EL Butter
4 EL Karamellcreme (z.B. Bonne Mamam)
1 TL Zucker

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenfom mit Backpapier auslegen. Die Birnen schälen und entkernen, dabei die Stiele dran lassen.
Das Mehl mit den gemahlenen Walnüssen, Backpulver, Kardamom und Salz vermischen. 60 g Zucker und 2 EL Wasser in einem kleinen Topf erhitzen und verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Sirup ca. 10 Min auf niedrigster Stufe leicht kochen lassen, von der Herdplatte nehmen und 1 EL Butter hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Das Karamell auf die Birnen pinseln.
Den restlichen Zucker mit der Butter und dem Vanilleextrakt in einer Schüssel vermischen und für 5 Minuten schaumig schlagen.
Die Eier trennen. Das Eigelb hinzufügen und verrühren. Die Mehlmischung langsam unterrühren und danach die Milch dazugeben, sodass eine cremige Masse entsteht.
Die Eiweiße in einer neuen Schüssel schaumig schlagen. Das geschlagene Eiweiß vorsichtig mit einem Schneebesen unter den Kuchenteig heben. Die Birnen in die Mitte der Backform stellen und den Kuchenteig dazugeben. 
Im heißen Ofen für ca. 60 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Den Kuchen abkühlen lassen. Für die Karamellcreme Alle Zutaten in einem kleinen Topf erhitzen bis sich eine glatte Masse ergibt. Zum Schluss schnell einen Teelöffel Zucker hinzugeben. Über den Kuchen geben und mit Walnüssen bestreuen.






Genießt euren Sonntag!

Liebst,
MissFredaSofie♡

27 Dezember 2014

Lecker ins neue Jahr mit Silvestermenü: Aperitif, Mini-Berliner, Brownie-Karamell Törtchen und Glitzer Cake Balls.

Nachdem ich nun die Feiertage mit ausgiebiger Gänse-Rotkohl-Saucen Schlacht (und gefühlten 10 kg mehr auf der Waage) mehr oder weniger erfolgreich hinter mich gebracht habe, geht es in großen Schritten auf das Jahresende zu. Passend hierzu geht heute bei dem Blog von Schwartau* mein kleines, süßes Silvestermenü für alle Zuckermäuler unter euch online. 



Wer also noch auf der Suche nach  den leckeren Leckereien ist, die das Warten auf das neue Jahr verkürzen und die Silvesterparty versüßen, hier geht's lang.




Habt einen schönen Tag ihr Lieben!

Liebst,
MissFredaSofie♡


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05 September 2014

Der Spätsommer lässt grüßen. Heute mit kleinen Blätterteigtartes mit Apfel, Karamell und Walnuss

Irgendwie macht mich der Spätsommer immer etwas nachdenklich und melancholisch. Wenn ich mit meiner Tasse Lieblingstee am Fenster sitze und so in den Regen gucke, dann komm ich mir manchmal total alt vor. Aus irgendeinem Grund steigt dann so ein Gefühl in mir auf, was ich alles schon erlebt habe und wie sehr ich doch im letzen Jahr gealtert bin. Ich glaube, das liegt mitunter am Abitur. Vorher war man immer noch auf eine Art und Weise „Kind“, und nun? Ist man wie ein kleiner Vogel aus dem Nest geplumst und sitzt leicht benommen am Boden, ohne genau zu wissen, was eigentlich passiert ist. Manchmal wünsche ich mir dann die Zeit zurück, in der man sich noch um nichts zu sorgen brauchte.


Wo die schwierigste Entscheidung war, ob man sich nun das Fahrrad oder die tolle Puppe zum Geburtstag wünscht. Stundenlang darüber nachgegrübelt hat, warum man eigentlich keine Gummibärchen und Kekse zum Frühstück essen soll (dabei schmecken die doch so gut). Das Nutella-Glas heimlich aus der Küche stibitzt hat, um den Eltern zu beweisen, dass man es doch mit einem Löffel leer essen kann – und danach mit Bauchschmerzen auf dem Bett zu liegen. Hachja. Meine Kindheitserinnerung zum Spätsommer, gilt nach wie vor dem Duft von Frischgebackenem mit Äpfeln aus dem eigenen Garten. Und da ich heute mal wieder das Gefühl habe, zu erwachsen zu sein, gibt’s was Süßes zum Frühstück. So.


Blätterteigtartes mit Apfel (für etwa 8-9 Stück):

1 Rolle frischen Blätterteig
3-4 kleine Äpfel
3 EL brauner Zucker
2 EL Zuckerrübensirup
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 Handvoll Walnüsse
5 EL Karamellcreme (z.B. Bonne Mamam)

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen, ein Muffinblech mit Butter ausfetten. Den Blätterteig ausrollen, und kleine Kreise (ca. 7-8cm Durchmesser) ausstechen, in die Form legen und den Boden mit einer Gabel leicht einstechen. Die Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden.


Dabei die frisch geschnittenen Stücke in eine kleine Schale geben und mit dem Zitronensaft mischen, damit sie nicht braun anlaufen. Die fertigen Würfel mit dem Zucker und dem Rübensirup mischen, 10 Minuten ziehen lassen. Die Apfelstücke gleichmäßig auf die Tartes verteilen und im Backofen für etwa 15 Minuten goldbraun backen. Mit Karamellcreme beträufeln und mit Walnüssen garnieren.



Ich wünsche euch einen wunderbaren Freitag und den tollsten Start ins Wochenende!

Habt es fein,
MissFredaSofie♡

31 August 2014

{ Kuscheldecken-Wetter } Im Ofen gegrillte Nektarine mit cremigem Vanilleeis, Walnüssen und einem Hauch Zimt

So das war’s wohl erstmal mit dem Sommer. Zumindest kommt es mir bei den momentanen 12°C Außentemperatur so var. Dazu dann noch eine ordentliche Portion vorherbstlichen Wind uns Regengüsse, die an den anscheinend bevorstehenden Weltuntergang (welcher ja eigentlich schon 2012 stattfinden sollte, aber lassen wir das) erinnern. Noch ein paar lila leuchtende Blitze dazu und fertig ist das Rezept für die perfekte Kuscheldeckenstimmung. Für alle, denen es dieses Wochenende ähnlich geht, habe ich da mal was vorbereitet: Eine Kombination aus duftendem Zimt, samtigem Karamell, zuckersüßer Nektarine, herbstlichen Walnüssen und cremiger Vanilleeiscreme. Denn - lieber Herbst, Eis wird auch zu heiß im Winter gegessen – und schmeckt sahnig lecker und umschmeichelt die Seele. Hach, bevor ich mich wieder unter meine kuschelige Decke auf die Couch verziehe und mit einem warmen Tee dem Regen zuschauen, gibt’s noch fix das Rezept zum Nachmachen für euch.



Zutaten für 2 Personen:

2 Nektarinen
15 g Puderzucker
1 Msp. Zimt (oder etwas mehr, wie ihr gern mögt)
1 Msp. gemahlene Vanille

Als Topping: Walnüsse, Nusskrokant, Cacoa Nibs,…

Den Backofen auf 140°C vorheizen und die Grillfunktion einschalten. Die Nektarinen waschen, halbieren und entkernen. Den Puderzucker mit dem Zimt und der Vanille vermischen und mit Hilfe eines Pinsels großzügig auf die Fruchthälften auftragen. Im vorgeheizten Backofen für etwa 15 Minuten (etwas mehr oder weniger, je nach Reifegrad der Früchte) grillen. Entweder pur genießen oder mit verschiedenen Toppings. Wer möchte kann auch gern fertiges Vanilleeis dazu servieren, für alle anderen gibt es hier noch ein schnelles Rezept.




Für das Vanilleeis:

3 Eigelb
130g Zucker
1 Vanilleschote
250g Milch
200g Sahne

Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Vanillemark mit Hilfe einer Messerspitze auskratzen. Das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillemark in einer Schüssel zu einer homogenen Masse verrühren. Anschließend die Milch zusammen mit der Vanilleschote in einem Topf erhitzen. Langsam die Ei-Zucker-Mischung in die Milch rühren. Unter ständigem Rühren die Mischung im Topf köcheln lassen, bis sie eindickt. Den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote entfernen und alles abkühlen lassen. Die Sahne in die Mischung rühren und alles danach in die Eismaschine geben.



Ich wünsch euch einen tollen Sonntagnachmittag!

Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡


24 August 2014

Hello beautiful: Pflaumen-Schokoladen-Tarte mit karamellisierten Pecanüssen

Ja, Guten Morgen, seid ihr auch schon aus dem Bett gefallen? Wie jetzt? Tatsächlich? Na, immerhin seid ihr nicht immer noch wach, weil ihr euch die Nacht um die Ohren geschlagen habt. Ach, das kommt euch doch bekannt vor? Da seht ihr mal. Als Hilfe, habe ich heute eine kleine, herbstliche Alternative für alle die bereit, die sich des Öfteren im Bett rumwälzen, stundenlang auf den Wecker starren und versuchen aus den Zahlen neue Uhrzeiten zu basteln, um schneller einzuschlafen. Und das alles nur, um dann morgens mit Augenringen aufzustehen, die denen eines Pandas mächtig Konkurrenz machen. Nun aber zur heutigen Abhilfe, die so lecker ist, dass man sie mal eben nachts schnell zubereiten kann. Nimmt übrigens auch den nächtlichen Süß-Jieper auf Schokolade, Zucker und generell das Gefühl, den Kühlschrank leerfuttern zu wollen.


Für eine runde Tarte (26cm Durchmesser): 

1 Rolle frischen Blätterteig aus dem Kühlregal
200 g Sahne
200 g Zartbitterschokolade & 2 EL Nuss-Nougat Creme (oder 250 g Zartbitterschokolade)
2 EL Stärke
2 EL brauner Zucker
500 g Pflaumen

60 g Pecanüsse
110 g brauner Zucker
10 g Butter
4 EL Wasser 


Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen. Den Blätterteig auspacken und mit einem scharfen Messer auf die Größe der Tarteform zuscheiden, dabei darauf achten, einen etwa 2cm hohen Rand hochzuziehen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.



Die Sahne in einen kleinen Topf geben, die Schokolade zerbrechen, mit der Nuss-Nougat Creme hinzugeben und alles zusammen langsam, unter Rühren mit einem Schneebesen, erhitzen. In der Zwischenzeit die Pflaumen waschen, halbieren und entkernen. Wenn die Schokolade vollständig geschmolzen ist, mit schnellen Bewegungen die Stärke unterrühren, die Masse anschließend kurz abkühlen lassen und auf dem Blätterteig verteilen. Die halbierten Pflaumen auf die Schokoladencreme verteilen und mit 2 EL Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen für etwa 45-50 Minuten backen. Etwa 10 Minuten bevor die Tarte fertig ist, werden die Nüsse karamellisiert. Dafür den Zucker zusammen mit der Butter in einen Topf geben. Die Nüsse grob zerhacken. Die Butter-Zucker Mischung auf kleiner Stufe zum Schmelzen bringen, die Nüsse hinzu geben. Wenn die Masse heiß ist, mit Wasser ablöschen und einkochen lassen (bernsteinfarbenes Karamell). Die Tarte aus dem Backofen nehmen und die Karamellnüsse darauf verteilen. Abkühlen lassen oder lauwarm verspeisen.



Ich verbleibe mit schokoladen verschmierten Gesicht und herbstlich-zuckersüßen Grüßen,
MissFredaSofie♡

12 April 2014

Oh my...: Zimtschnecken mit Dulce de Leche und Vanille-Macadamia-Karamell Eis

Hach ja, das Leben kann manchmal gar nicht so einfach sein. Oder so ähnlich. Es gibt ja immer viele Situationen, in denen man sich, ganz der deutsche Moralaptostel-Bürger, überaus korrekt verhält… und naja – dann gibt es da die Situationen, in denen man sich einfach nur noch ein Loch graben möchte. Ich glaube jeder hat so eine Liste in seinem Kopf, wo die kleinen Fauxpas und alltäglichen Fehltritte und Fettnäpfchen aufgelistet sind. Bei mir hat sich inzwischen auch so eine Liste angesammelt.
Platz 1 belegt danach nach wie vor: Madame geht durch die Nachbarschaft spazieren und entdeckt hinter einer ziemlich lichten Hecke ein kleines Kätzchen im Vorgarten eines Hauses. Och wie niedlich. „Hallo du kleines, putziges Etwas…Na, wie heißt du denn?...“ Und so weiter. (Breiten wir das an dieser Stelle bitte auf einen gefühlten 5-minütigen Monolog mit einer Katze aus.) Bis Madame schlussendlich bemerkt, dass da an einem Kaffeetisch eine komplette Familie im Garten sitzt und sie ungläubig anstarrt. Ups. Typisch Ich.




Dicht gefolgt von Platz 2: Madame am Flughafen endlich zurück aus London. Das Smartphone hat endlich wieder Internet-/ und Netzempfang, also wird direkt einmal Whatsapp gecheckt und die Mutter angerufen. Heftig tief in ein Gespräch vertieft, zur Gepäckausgabe spurten, einen Koffer greifen und in Richtung Ausgang laufen. Von einem charmanten Herrn angesprochen werden, der den gleichen Koffer hat und seinen gerne zurück hätte. Auch ich.
Bevor ich mir jetzt hier komplett und unwiderruflich eine Grube buddele, kommt hier ein Soulfood Rezept, welches schöner nicht sein könnte. Heute gibt es Zimtschnecken, Kanelsnegle, Kanelbullar oder so erklärt: eingerollter Hefeteig mit Butter bestrichen und mit Zimt-Zucker bestreut. Lecker.



Für den Hefeteig (ergibt ca. 8-10 Schnecken): 

75 g Butter
250 ml Milch
25 g frische Hefe
75 g Zucker
½ TL Salz
500 g Mehl

Für die Füllung:

35 g Butter
4 EL brauner Zucker
2 gestrichene TL Zimt

Die Milch auf circa 40 Grad erwärmen, dann die Hefe einrühren. Die Butter schmelzen lassen. Anschließend dann die geschmolzene Butter unterrühren und den Zucker und das Salz hinzugeben. Am Schluss das Mehl hinzfügen und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Teig mit einem Handtuch abdecken und 30 – 40 min gehen lassen. Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Die Butter schmelzen und den teig damit bestreichen. Den Zucker mit dem Zimt vermischen und über den Hefeteig streuen. Den Teig waagerecht in etwa 5-6 cm breite Streifen schneiden und diesen dann zu Schnecken ausrollen. Die Schnecken dann etwa für 25-30 Minuten goldbraun backen. 


Für Zuckermäuler wie mich ist Dulche de Leche als Topping genau das Richtige. Alternativ könnt ihr auch die Karamellcreme von Bonne Maman verwenden. Wenn ihr die Creme selber herstellen wollt, braucht ihr einfach nur eine Dose gezuckerte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen). Ihr legt einen Topf mit einem Geschirrhandtuch aus, entfernt das Etikett der Dose, stellt diese in den Topf und bedeckt sie mit Wasser. Das Ganze lasst ihr dann für etwa zwei Stunden auf mittlerer Stufe kochen, dabei immer darauf achten, dass die Dose immer vollständig mit Wasser bedeckt ist. Nach der Kochzeit die Dose samt Inhalt abkühlen und die Dulce de Leche in ein steriles Glas umfüllen. 
Für das Eis habe ich einfach Bourbon-Vanille Eis von der Marke mit der Möve verwendet und es eine viertel Stunde antauen lassen. Dann gebt ihr einfach 4 Esslöffel der Dulche de Leche dazu. Wenn ihr mögt, könnt ihr jetzt noch 5 Esslöffel Macadamia Nüsse fein hacken und diese ebenfalls unterheben. Das Eis nochmal kurz in den Froster geben, bis es eine cremige Konsistenz hat. 



Liebe Grüße,
MissFredaSofie♡

27 März 2014

I’m proudly presenting the One and Only: Chocolate Mud Cake mit Karamellcreme

Wenn wir nicht genug Essen im Haus haben, dann werde ich immer dezent unruhig. Ich mag es einfach nicht, wenn ich nicht genau weiß, dass ich die wichtigsten Sachen nicht im Haus habe. Das habe ich ein bisschen von meiner Oma geerbt, deren Speisekammer immer bis oben hin gefüllt war. Scheint so etwas wie ein Instiknt zu sein – oder so ähnlich. Wenn ich manchmal mit meiner Mutter einkaufen fahre, schaut sie mich teilweise etwas irritiert an: „Was willst du mit 4 Packungen Puderzucker?“ oder „ Warum lädst du 4 Tafeln Schokolade und 3 Pack Backkakao in den Wagen?“ Nun ja, es könnte eine Krise ausbrechen. Oder unser Supermarkt könnte abbrennen (erwähnte ich, dass wir mindestens 6 Supermärkte in der Umgebung haben?). Oder so etwas in der Art. Es könnte allerdings auch der Fall sein, dass ich abends um 20.00Uhr an meiner Geschichts-Facharbeit schreibe und einen plötzlichen Jieper auf Schokoladenkuchen bekomme. Check, genau das trat dann auch ein. Urinstikt, sag ich ja. Und wenn man dann schon mal Hunger auf Schokoladenkuchen hat, dann darf es natürlich auch kein 0815-Tassenkuchen aus der Mikrowelle sein (der sowieso meist trocken wird und „Bähh“ schmeckt), das schockt irgendwie nicht. Da muss schon etwas Besonderes her. I’m proudly presenting the One and Only Chocolate Mud Cake mit Karamellcreme für den Schokoladenhunger mitten am Abend.


Zutaten für eine 18 cm Ø Springform:

2 Eier
80 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
230 g Zucker
260 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 EL Backkakao
120 ml Milch
50 g gute Zartbitterschokolade

Topping:

150 g Schlagsahne
2 EL Karamellcreme (selbstgemachte Dulche de Leche oder von Bonne Maman)
50 g + 20 g gute Zartbitterschokolade
Kakaopulver, Puderzucker



Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 18 cm Ø Springform einfetten. Die Schokolade fein hacken und im Wasserbad schmelzen. Für den Teig die Eier mit der Butter schaumig rühren. Den Zucker mit dem Vanillezucker vermischen und in zwei Schüben zügig unter die Ei-Butter-Mischung geben. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver und dem Backkakao mischen und über die Masse sieben. Die Mehlmischung auf niedriegster Stufe unterrühren, währeddessen langsam die Milch dazu geben. Weiterrühren, bis ein gleichmäßiger Teig enstanden ist. Zuletzt die geschmolzene Schokolade unterrühren. Den fertigen Schokoladenteig in die Springform geben und etwa 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Der Kuchen sinkt nach dem Backen in der Mitte etwas zusammen und wird etwas chewy – fast so ähnlich wie Brownies. Den Kuchen komplett auskühlen lassen.


Für das Topping die Sahne sehr steif schlagen und auf den ausgekühlten Kuchen geben. Die 50 g Zartbitterschokolade fein hacken und im Wasserbad schmelzen. Mit Hilfe eines Löffels oder eines Spritzbeutels mit sehr feiner Lochtülle auf der Sahne verteilen. Anschließend die Karamellsauce auf den Kuchen sprenkeln. Die Schokolade hacken und ebenfalls auf dem Kuchen verteilen. Mit Puderzucker und Kakao bestäuben und genießen.


Liebe Grüße, 
MissFredaSofie♡