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21 Dezember 2014

{Perfekt zum Weihnachtskaffee} Kleine Chai Gugelhupfe

Ich halt mal eben schnell die Welt an. Denn als ich heute Morgen so mit meinem Kaffee am Fenster stand und raus schaute, wurde mir erst bewusst, wie schnell das Jahr schon wieder vergangen ist. All die Menschen, die Stunden, all die Erinnerungen und Erlebnisse. Zu schnell vorbei. Die Vorweihnachtszeit ist an mir vorbei gerauscht wie ein ICE mit 260 km/h. Wenn ich nun die Augen aufschlage, fliegen die Bilder nur so an mir vorbei, dass mir fast schwindelig wird. Und in einer Woche ist alles schon wieder vorüber, dann kommt Silvester und bringt ein neues Jahr. Ich halte kurz inne. Schön ist's gewesen. 


 – Melancholie Ende –

Zum Weihnachtskaffee zeig ich euch heute noch ein ganz fixes Rezept, was einem keine Schweißperlen auf die Stirn treibt und trotzdem sehr gut ankommt. Und wer möchte, serviert einfach noch ein bisschen geschlagene Sahne mit etwas Zimt dazu…


 Zutaten für etwa 15 kleine Gugelhupfe:

Für den Teig:

225 g Butter
275 g brauner Zucker
2 Eier 
1 TL Vanillearoma
250 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
1 TL Zimt
2 Teebeutel Chaitee, im Mörser fein gemahlen

Für den Guss:

2 EL Milch
150 g Puderzucker
½ TL Zimt

geraspelte Schokolade


Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Die Butter und den braunen Zucker schaumig schlagen. Anschließend die Eier und das Vanillearoma hinzugeben und gut unterrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen in eine Schüssel geben und kurz unter den Teig rühren, bis es glatt ist.  Den Teig anschließend auf mehrere kleine Gugelhupfformen verteilen.
Im vorgeheizten Backofen für etwa 20 Minuten Goldbraun backen.
Die Zutaten für den Guss zusammenrühren und über die noch warmen Gugelhupfe geben. Mit gehackter Schokolade bestreuen (wer möchte).





Ich wünsche euch einen schönen 4. Adventsabend.

Liebst,
MissFredaSofie♡

27 November 2014

Ein feines Pflaumen-Zimt Törtchen mit Vanilla-Bean Creme und Marshmallow Frosting {ichbacksmir}

Im Moment haben es mir mal wieder die kleinen Sachen im Leben angetan. Ein Lächeln von den Kollegen, ein freier Parkplatz nachmittags um fünf in der vollen Stadt, eine Tasse heiße Schokolade, das Gefühl der warmen Herbstsonne auf der Haut, der Duft von frischem Kaffee und gebackenen Köstlichkeiten. Da es heute also um Dinge geht, die man besonders lieb hat, gibt’s einen winterlichen Kuchen mit meinen Lieblingszutaten: Zimt, Kardamom, Vanille und Pflaumenmus. Oh, und Marshmallows dürfen im Winter auch nicht fehlen. Und da die liebe Clara von Tastesheriff die neue #ichbacksmir Runde eingeleitet hat, mit dem Aufruf, die Lieblingskuchen zu zeigen, passt dieser hier ganz gut ins Konzept, denke ich. An dieser Stelle ein kleines Dankeschön an Clara, dass es ich back’s mir trotz deines neu gewonnenen, turbulenten Familienlebens gibt!


Zutaten für ein 4  schichtiges Törtchen (18cm):

Für den Teig:

2 x dieses Bisquitrezept

Das Bisquitrezept mit doppelter Menge in einer Rührschüssel zubereiten. Bevor ihr das Eiweiß ganz zum Schluss unterhebt, gebt ihr noch zusätzlich ½ TL Kardamom, 1 TL Zimt  und 215 g Pflaumenmus in den Teig. Dann ganz normal nach Rezept backen und vollständig auskühlen lassen.



Für die Füllung:

500 g Margerquark
120 g Puderzucker
20 g Sahne
2 Vanilleschoten, das Mark davon
2 Päckchen Sahnesteif

Für die Vanilla-Bean Füllung feuchten Zutaten in einer Schüssel mit dem Rührstäben des Handrührgeräts verrühren, bis eine glatte, cremige Konsistenz erreicht ist. Ganz zum Schluss das Sahnesteif unterrühren und die Creme für 15 Minuten kalt stellen. Die zwei Tortenboden jeweils einmal gerade durchschneiden, so dass man vier gleich dicke Böden erhält. Die gekühlte Creme gleichmäßig auf die Böden streichen und diese zusammensetzen. Wer möchte, kann die Torte noch mit goldenem Zucker verzieren. Bis zum Servieren kühl lagern.



Für das Marshmallow-Frosting:

2 Eiweiß
75 g weißer Zucker

Die Eiweiße sehr steif schlagen (bis ein Messerschnitt sichtbar bleibt). Unter ständigem Weiterschlagen den Zucker einrieseln lassen und 2 Minuten unterrühren.
Das Frosting auf der Torte verstreichen und mit Hilfe eines Bunsenbrenners oder Flambierers leicht karamellisieren lassen.



Habt einen feinen Tag,
MissFredaSofie♡





26 November 2014

Hach, die Schweden mal wieder! Heute: Original schwedischer Glögg und Kanelbullar

Manchmal, an so grauen vorwinterlichen Tagen wie heute, wäre ich gern ganz weit weg in Schweden. Die Verbundenheit für Schweden hab ich definitiv von meinem Vater, der mir schon als kleines Kind von Pippi Långstrump, älg und Co erzählte. Zugegeben, Pippi Langstrumpf ist nichts Neues und die gibt es hier in Deutschland auch, aber als ich als kleiner Stöpsel mit Holzclogs, Leggins und einer überdemensional großen Lakritzpfeife durchs Langstrumpf-Dorf in Schweden marschierte, kam ich mir schon ziemlich einheimisch vor. Dazu noch blaue Auge und meine hellblonden Haare zu Zöpfen geflochten… - komm mehr Pseudo-Schwede geht nicht, oder? Aber auch die schöne Deko, die rot-weißen Häuschen und vor allem das Essen haben es mir angetan. Deshalb gibt’s heute, passend zur nahenden Winterzeit, einen kompletten Post mit schwedischem Glögg und Kanelbullar - nach schwedischen Rezepten, naturlig. Smaklig måltid!




(für circa 8 Portionen Glögg):

1l Rotwein
80ml Rum (oder Weinbrand)
100 g Zucker
1 Zimtstange
20 g frischen Ingwer
2 TL Kardamom Pulver
6 Gewürznelken
100 g Rosinen (optional)
50g geschälte Mandelstifte
eine große, unbehandelte Orange

Den frischen Ingwer in Scheiben schneiden. In einen Topf Rotwein mit Rum, Zucker, der Zimtstange und dem Kardamom-Pulver, dem frischen Ingwer und den Gewürznelken vermischen und zugedeckt bei kleiner Hitze langsam erwärmen, bis der Wein fast kocht. Vom Herd nehmen und am besten über Nacht (ansonsten 5-6 Stunden) ziehen lassen. Die Gewürze anschließend mit einer Schöpfkelle herausnehmen. Vor dem Servieren die Orange in Scheiben schneiden, mit den Rosinen und den Mandelstiften zum Glögg dazugeben und ihn zugedeckt bei kleiner Hitze für etwa 20 Minuten ziehen lassen. Den Glögg noch heiß in Bechern servieren.





Für 15-20 Kanelbullar:

Für den Teig:
445 g Mehl
1/4 TL Salz
70 g brauner Zucker
25 g frische Hefe
250 ml Milch
80 g Butter

Für die Füllung:
80 g zimmerwarme Butter
5 EL brauner Zucker
3 EL Zimt

Zum Bestreuen:
Hagelzucker

Die Butter in einem kleinen Topf erhitzen, bis sie geschmolzen ist. Die Milch dazugeben und die Mischung auf etwa 37°C (Fingertemperatur) erwärmen. Die Mischung darf nicht zu heiß werden oder kochen, da die Kanelbullar später nicht richtig aufgehen und trocken werden.
Mehl mit Salz und Zucker vermischen und eine Mulde in die Mitte formen. Hefe zerbröseln und hinein geben, dann langsam die Milch-Butter Mischung darauf füllen. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Wenn der Teig zu weich sein sollte, einfach noch ein wenig Mehl hinzugeben. Den Teig in eine Schüssel geben und an einem warmen Ort 90 Minuten gehen lassen. 
In der Zwischenzeit kannst du die Füllung vorbereiten. Dafür einfach die Butter mit dem Zucker und dem Zimt in einer kleinen Schale gut vermischen, bis eine glatte, braune Creme entsteht (am besten geht das mit einer Gabel).
Wenn die 90 Minuten um sind, den Teig aus der Schüssel nehmen, nochmals kräftig durchkneten und zu einem etwa 40 x 30 cm großem Rechteck ausrollen. Die Butter-Zimt Füllung mit einem Löffel oder Backpinsel dick auf dem Teig verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und in 3-4 cm dicke Streifen schneiden. Die Kanelbullar mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzten, mit einem Küchentuch abdecken und für weitere 45 Minuten ruhen lassen. 
Nach etwa 25 Minuten den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Den Hagelzucker über die Kanelbullar streuen und im heißen Ofen 10-13 Minuten backen. 



Ha en bra dag!

Liebst,
MissFredaSofie♡

23 November 2014

Rezept für "Heiße Weiße" & ganz schön feines Apple Pie Spice

Guten Morgen. Ich bin der lebende, atmende Beweise dafür, dass man einen ganzen Tag damit verbringen kann, im Bett zu liegen, sich grummelnd über seine Rückenschmerzen zu beklagen und nichts, rein gar nichts zu machen. Okay, ich muss zugeben, ganz genau genommen stimmt das jetzt auch wieder nicht. Ich habe außerdem noch zwei Folgen Game of Thrones geguckt, eine halbe Packung Cornflakes verputzt und zwei Tassen heiße, weiße Schokolade geschlürft. So richtig cremig mit Milch und frisch geraspelter weißer Schokolade. Achja, ich möchte jetzt ja keine Loblieder über mich singen, aber trotz anfänglicher Demotivation habe ich es dann noch geschafft die zweite Tasse Schokolade erst genüsslich zu trinken, nachdem ich sie vor der Linse hatte. Zusammen mit dem köstlichsten kleinen Glücklichmacher, den du in der Vor-Adventszeit finden kannst. Here it comes: Apple Pie Spice. Schmeckt vom Ding her so, als wenn du gerade einen kompletten Apfelkuchen in dich hinein schaufeln würdest, wobei ich hier anmerken muss, dass ein Teelöffel weitaus weniger Kalorien hat, als ein ganzer Kuchen. Zucker muss ja auch mal was Gutes an sich haben, näch?


Und ja, tut mir aufrichtig Leid, aber der Apple Pie Spice ist von letzter Woche. Soviel Motivation war dann heute doch nicht mehr drin. Wäre auch ein wenig zu viel des Guten gewesen, es ist ja immerhin Wochenende. Aber schon angerichtet is es ja, ge? So mit ein bisschen Kakaopulver und einem Stückchen weißer Schokolade…ich verkriech mich dann mal wieder in meine Kuschelecke und lass euch noch schnell die Rezepte da.


Zutaten für ca. 500 g:

8 Äpfel mittlerer Größe 
450 g weißer Zucker
1 ½ TL Zimt
½ TL Kardamom
¼ TL Muskat
½ TL Piment
¼ TL Ingwer
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote

Den Backofen auf ca. 50 Grad Umluft vorheizen. Äpfel schälen und die Schale auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Im vorgeheizten Backofen für etwa 90 Minuten trocknen, bis die Apfelschalen knusprig sind.
Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Anschließend eine kleine Handvoll der getrockneten Apfelschalen in den Mörser geben und fein mahlen. Anschließend mit dem Zucker, einem TL Zimt, und den Gewürzen vermischen, in ein Glas geben und an einem kühlen, trockenen Ort lagern.
Und worüber streust du dir deine kleine Prise Glück? Wie wäre es mit Milchreis, Waffeln, Pfannkuchen, Kuchen oder Kekse, Punsch, Cappuccino, Kaiserschmarrn, Joghurt, Müsli,…


Heiße Weiße (für 2 große Tassen):

200 g weiße Schokolade
550 ml Milch
125 g Schlagsahne
1 EL Apple Pie Spice
zum Bestäuben:

Kakaopulver
Lebkuchengewürz
Schokoladenraspeln


Die Schlagsahne in einen Rührbecher geben und steif schlagen, beiseite stellen. Die Schokolade grob hacken. Milch in einem Topf kurz aufkochen, vom Herd nehmen und die Schokolade mit einem Schneebesen einrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Den Apple Pie Spice einrühren und in Gläser füllen. Mit Sahne, Schokolade und Gewürzen dekorieren. 



Einen gemütlichen Sonntag euch,
MissFredaSofie♡